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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Probeessen im Blücherturm

AES-Benimm-AG im Praxistest

Am 18. Januar 2012 war es wieder soweit. Die Gaststätte „Zum Blücherturm“ hatte eingeladen. Schon zum fünften Mal war die Benimm-AG der Albert-Einstein-Realschule zu Gast, um zu zeigen, was sie gelernt hatte.

Nach der fünften Unterrichtsstunde sammelten sich die Schülerinnen und Schüler der AG mit den Lehrerinnen Dorothee Pütz und Doris Bonzel vor der Schule, um gemeinsam den kurzen Weg zu Gaststätte zurückzulegen. „Bewaffnet“ mit Blumenstrauß und Dankeskarte betraten sie den einladend renovierten Gastraum und wurden freundlichst von Barbara Wunderlich, der Eigentümerin, und ihrem Ehemann Martin empfangen. Nach der Begrüßung ging es für die Schüler an die Arbeit: Tische decken, Servietten und Besteck platzieren, Gläser an die richtige Stelle rücken – das musste alles gut überlegt sein.



Nachdem dieser erste Teil geschafft war, begann die zweite Herausforderung. Auf der Speisekarte hieß es: Spaghetti Bolognese, und die Nudeln mussten serviert und anschließend gegessen werden. Wann darf ich mit dem Essen beginnen? Prostet man sich heutzutage zu? (Gegenfrage: Warum nicht?) Wie vermeide ich das Kleckern? Wie gelingt es mir, nicht zu viele Spaghetti auf die Gabel zu wickeln und diese anschließend unfallfrei in den Mund zu befördern? Bei dieser ganzen Prozedur soll auch noch die Arm- und Körperhaltung stimmen? Geht wirklich die Gabel zum Mund und nicht der Mund zur Gabel? Von welcher Seite schenke ich die Getränke nach? Kleine Schweißtropfen wurden auf einigen Schülerstirnen gesichtet. Unter den kritischen Blicken der Chefin Barbara Wunderlich und der Lehrerinnen umschiffte die AG diese „Klippen“ mit Bravour. Alle Benimm-Regeln, die in der Schule theoretisch besprochen worden waren, meisterten die Schülerinnen und Schüler nun in der Praxis. 

Nach dem Essen räumte die AG selbstverständlich die Tische ab und Gastwirtin Wunderlich berichtete von „Pech und Pannen“, die man in einem Restaurant beobachten kann. Sie lobte ausdrücklich die Arbeit der AG und lud erneut ein. Die AES bedankt sich sehr herzlich und freut sich auf das nächste Mal! 

Doris Bonzel




Veröffentlicht am:
07.02.2012