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Krupp - Die Ferne ruft

Krupp Auslandspraktikum - Acht Stipendien für die AES

Ein Betriebspraktikum im Ausland? Ein Abenteuer, das nicht jeder Jugendliche erleben darf. Für acht AES-Schüler geht der Traum bald in Erfüllung. Sie konnten eins der 50 Auslandsstipendien ergattern, die die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung jährlich an Essener Schüler vergibt. „Eine tolle Quote!“ Schulleiterin Ulrike Liebenau ist begeistert.

Justine ist eine der Kandidatinnen, die den Brief mit der Zusage und der persönlichen Unterschrift von Berthold Beitz erhalten haben. Dafür hat sie und ihre Mitschüler gleich zu Beginn des Schuljahres an einem Wettbewerb teilnehmen müssen. Er bestand aus mehreren Treffen vorab, einer dreiseitigen, zweisprachige Bewerbung, und einem Bewerbungsgespräch. „Das war ziemlich viel Arbeit zusätzlich zum normalen Schulpensum“, erzählt sie. AES-Lehrer Markus Lueg, der das Programm betreut und die Kandidaten begleitet, bestätigt: „Der Aufwand war beträchtlich. Besonders an den Bewerbungen wurde länger gefeilt.“

Und es geht weiter, Schlag auf Schlag. Ein Crashkurs in Wirtschaftsenglisch, ein Benimmkurs, der auf landestypische und allgemeine Umgangsformen vorbereitet, ein Bewerbungstraining und der Besuch des Folkwang Museums sind die nächsten Stationen, bevor es dann endlich losgeht.

Nur eines wissen die Kandidaten zur Zeit noch nicht: Wohin die Reise führt. Während Alexandra sich über England freuen würde, wünschen sich die meisten Mitschülerinnen südliche Gefilde, wo es wärmer ist. Ganz Europa steht an, von Bulgarien über das Baltikum, England, Frankreich bis Spanien. Miriam hofft, dass sie Erfahrungen machen kann, die ihr für die Zukunft nützen, Alina möchte ihre Englischkenntnisse verbessern und Felix freut sich auf fremde Kulturen. Der Stiftung liegen noch zwei weitere Ziele am Herzen, „Kennenlernen von Betriebsstrukturen und –abläufen“ und „Sensibilisierung für wirtschaftliche Zusammenhänge“.

Start ist am Montag, 26. März. Vier Wochen lang werden die acht sich dann in ihren Betrieben und Gastfamilien bewähren. Ihr Eigenbeitrag beträgt 210 Euro und der Verzicht auf die Osterferien. Ein Preis, der angesichts der zu erwartenden Erlebnisse nicht hoch erscheint.


Ob es ausgerechnet London sein wird, steht in den Sternen. Aber sie nehmen die Länder und Städte, wie sie kommen: Sebastian, Felix, Sophie, Alexandra, Miriam, Alina, Justine und Farina (v. li.), die Gewinner eines Alfried Krupp-Schülerstipendiums im Ausland.

Michael Rausch




Veröffentlicht am:
15.01.2012