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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Magenknurren unbekannt

Neues Bistro auf dem AES-Schulhof

Der Himmel weinte an diesem Tag unaufhörlich, dafür hatten die Schüler der Albert-Einstein-Realschule (AES) umso mehr Grund zur Freude: Ihr neues Schulbistro klappte erstmalig den Fensterladen hoch. Eine große Auswahl an Backwaren mit und ohne Belag, Obst und Getränken hilft ab sofort über den Tag.


Appetitlich leuchtet die Auslage.

Seit Hausmeister Horst Kaschtowski aus gesundheitlichen Gründen den Pausenverkauf einstellen musste, war zunächst wieder das gute, alte Schulbrot angesagt gewesen. Doch dessen Tage scheinen gezählt. Ein weiß-roter Container der Dinslakener Cateringfirma Schollin ziert den Schulhof. Zwei Mütter der Schulgemeinde fanden Anstellung, sie verkaufen, was jeden Morgen frisch angeliefert wird. Verschiedene Sorten Brötchen, Croissants, Wraps und Pita, sowie Müsli- und Laugenstangen leuchten goldgelb in der Auslage.


Niki kauft eine belegte Pita, die Anderen überlegen noch.

Die Befragung der ersten „Testesser“ ergab, dass das Angebot gut ankommt. Immerhin war es ja unter Mitwirkung von Schülern zusammengestellt worden. Es wurde dabei völlig auf Süßigkeiten verzichtet, auch die Getränkeauswahl beschränkt sich auf Mineralwasser und Apfelschorle, das sei dem Anspruch der AES auf gesunde Ernährung geschuldet, versicherte Schulleiterin Ulrike Liebenau. Das eine oder andere Stückchen Kuchen sowie Donuts dürfen allerdings sein. Dafür gibt es rotbackige Äpfel, die ebenso gut abgenommen werden. Aber damit noch nicht genug: In der dritten großen Pause vor dem Nachmittagsbetrieb können Schüler auch Warmes erstehen, Pizza Margherita, Lahmacun und Geflügelrolle mit gemischtem Salat sollen das Magenknurren über Mittag verhindern. Lob wurde auch den moderaten Preisen gezollt: „Da kann man nicht meckern“, war immer wieder zu hören.


Großer Andrang am ersten Tag trotz des schlechten Wetters.

Und obwohl der Andrang am ersten Tag gleich riesengroß war, lief der Verkauf ausgesprochen zivilisiert über die Theke. Die Verkäuferinnen waren jedenfalls sehr zufrieden. Und falls doch einmal jemanden der Hafer sticht, sind sie vorbereitet. „Wer drängelt, wird nicht bedient“, lautet ihr Credo. Soviel Erziehung muss sein. 

Guten Appetit!

Michael Rausch




Veröffentlicht am:
15.10.2011