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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Lehrer auf den Arm genommen

Der erste Tag an der AES

Da saßen sie nun in der Aula, gespannt wie die Flitzebögen, und harrten der Dinge, die da kommen sollten: 92 neue Fünftklässler, deren Schullaufbahn in den kommenden sechs Jahren an der AES stattfinden wird. Vermutlich waren ihre Eltern ebenso gespannt, denn Albert Einstein, der geniale Namengeber der Schule, sollte sie alle persönlich in Empfang nehmen. Aber was war der Mann schusselig! Alles hatte er vergessen, seine Spickzettel, seinen Auftrag und wer alle diese Leute waren. Aber so sind sie, diese Wissenschaftler. Im richtigen Leben brauchen sie Hilfe. Die kam von kompetenter Stelle, Schulleiterin Ulrike Liebenau und Konrektor Walter Müller sprangen Albert zur Seite und dann konnte die AES-Einführungs-Show losgehen.


Albert: Wie kann jemand nur so schusselig sein?
 
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Zirkusschule Albertino: Die hier nehmen ihren Lehrer mächtig auf den Arm.
 

Too much homework: Diese Klasse hat eindeutig “too much homework”.

Die Clowns der AES-Zirkusschule „Albertino“ nahmen im wörtlichen Sinne ihren Lehrer auf den Arm, die 6a brachte nach nur einem Jahr Englischunterricht den flüssig gesprochenen Sketch „We get too much homework“ auf die Bretter. Carolin und Fabian erzählten von der „Flut“ des Neuen, die vor einem Jahr auch über sie hereinströmte: „Wie ihr seht, haben wir überlebt.“ Mia hatte ihren Teddy mitgebracht, sie sangen zusammen „AES kennt keine Schrecken“. Wie wahr!


Mia singt mit ihrem Teddy.
 

Konrektor Müller hilft Albert Einstein weiter.
 
Konrektor Müller fasste noch einmal zusammen, was hier unter dem „sanften Übergang“ verstanden wird. Schulleiterin Liebenau ehrte Raphael Eck, der seit drei Jahren den zerstreuten Einstein gibt, mit einem Pokal. „Du warst der beste Einstein, den wir je hatten.“ Und dann hieß es endlich „ab in die Klassen“. Die Eltern nahmen ersatzweise mit dem Café Einstein vorlieb, liebevoll eingerichtet von der Elternpflegschaft.
 

Schulleiterin Liebenau dankt Raphael Eck für „den besten Einstein, den wir je hatten“.
 
Ein paar Tage und Unterrichtsstunden später ist bei Anne, Nike und Charléne, 5a, der gute Eindruck des ersten Tages noch nicht verblasst. Sie finden ihre Klassenlehrerin nett und sogar die Jungs in ihrer Klasse schneiden gut ab. Anne meint, dass zwar die Klasse größer sei als an der Grundschule, dafür machen aber die Hausaufgaben Spaß. Nike hat die erste Trommelstunde gut gefallen. Charlénes Lieblingsfach ist Kunst. Anne hat gleich mehrere: Kunst, Musik und Mathe. Und Chemie, das kennt sie noch vom Tag der offenen Tür. Alle drei haben gleich am ersten Tag schon Freunde gefunden. Wenn das kein guter Einstieg ist.

Michael Rausch




Veröffentlicht am:
12.09.2011