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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Zusätzliches Gebäude für die Albert-Einstein-Realschule

 Essen, 10.07.2011, Markus Grenz

Die Albert-Einstein-Realschule am Ardeyplatz soll Zuwachs bekommen. Anstelle des 40 Jahre alten Pavillons will die Stadt nun ein „richtiges“ zweigeschossiges Schulgebäude mit Ausgabeküche, Speiseraum und zwei Klassenräumen bauen. Die Kosten dafür sollen knapp 850 000 Euro betragen. Entscheiden wird der Stadtrat darüber noch im Juli.


Die Albert Einstein Realschule in Essen Rellinghausen platzt aus allen Nähten. Mit einem neuen Gebäude soll mehr Platz geschaffen werden. Foto Walter Buchholz

 „Wir sind froh, endlich ein vernünftiges Gebäude zu bekommen. Der Umgang mit dem Pavillon, der 15 Jahre halten sollte und dann 40 Jahre lang genutzt wurde, ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Stadt mit ihren Gebäuden umgeht“, sagte Peter Lankes, Sprecher der SPD in der Bezirksvertretung (BV) II. Dem Vorortparlament war in seiner vergangenen Sitzung die Planung vorgestellt worden.

Nachfrage stabil

Gründe für den Neubau gibt es mehrere. Wichtigstes Argument für die Investition in den Standort ist wohl, dass die Bildungsanstalt aus allen Nähten platzt und seit vier Jahren eine Übernachfrage verzeichnet. Jährlich müssten, so schreibt die Stadt, zwischen 15 und 23 Kinder aus den Stadtteilen Stadtwald, Rellinghausen, Kupferdreh und Heisingen abgewiesen werden. Auch in den kommenden Jahren sei die Nachfrage nach drei Eingangsklassen stabil, der Bestand der Schule gelte für längere Zeit als gesichert.

Darüber hinaus hat sich in den vergangenen Jahren das Schulleben erheblich verändert. Da der Unterricht auch am Nachmittag stattfindet, stellt die Stadt einen „enormer Bedarf“ an einer Beköstigung am Mittag fest.

So trifft es sich für die Eltern, Schüler und Lehrer gar nicht unglücklich, dass der Zustand des alten Pavillons marode ist und die Verwaltung einen Abriss und den Neubau für dringend erforderlich hält.

Finanziert werden soll der Bau mit Geldern, die bei zwei anderen Projekten übrig geblieben sind. 650 000 Euro habe die Stadt beim Umbau des Verwaltungsgebäudes an der Söllingstraße im Ostviertel gespart. Rund 190 000 Euro seien bei der Generalinstandsetzung der Schule an der Waldlehne übrig geblieben. Zum Neubau muss nach dem Ratsentscheid noch die Kommunalaufsicht in Düsseldorf ihr „Okay“ geben.




Veröffentlicht am:
12.07.2011