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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Bühne statt Klassenraum

AES-Showtime - was neben Englisch und Mathe sonst noch passiert


Der Herold eröffnet den Abend.

Nebenfächer sind keine Nebensache. Das bewies jetzt die Rellinghauser Albert-Einstein Realschule (AES) zum wiederholten Mal mit ihrer Veranstaltung „Showtime“. 


Hasan Kayar und die 5a mit Jemben...
 

...und selbst gebauten Cajons.

Die Abendveranstaltung zeigt einen Ausschnitt aus den Schwerpunkten der darstellenden Fächer mit beeindruckender Bandbreite: Fotografie, Tanz, Instrumentalspiel, Gesang, Akrobatik, Jonglage und Zauberei. Wer Durst verspürte oder den Kreislauf mit spritzigem Prosecco anregen wollte, war bei Schulpflegschaft und Benimm-AG in den besten Händen. Im Profi-Outfit leisteten die jungen Leute Service an den Gästen im Foyer, die die pfiffige Präsentation der Foto-AG bewunderten.


Voller Inbrunst: Gianni Galhano mit einem Song von Christina Aguilhera.
 

Mozart und die Sechzehntel.
 
 

Kommen und Gehen – auch in der Straßen-bahn.

Seilchenspringen auf dem Ball.
 

Gespannte Stille herrschte im Raum, als Perkussionist Hasan Kayar mit seiner 5a den schwarzen Kontinent herbeitrommelte. Zum ersten Mal im Einsatz: selbst gebaute Cajons, Kastentrommeln, die klanglich den anderen Instrumenten in nichts nachstanden. Getrommeltes Frage- und Antwortspiel, gesteuert durch Gestik, riss die Zuschauer gleichermaßen hin wie Flüstern und Schreien auf afrikanisch. Ein perfekter Einstieg, der Begeisterung im Zuschauerraum auslöste.


Die Rellinghauser Pyramide.

Und nun ging es Schlag auf Schlag. Das Moderatorenpärchen sagte die Programmteile an: Szenen eines Traum-Musicals, dessen komplette Aufführung noch aussteht, Violinvortrag mit schönem Ton, mitreißenden Sologesang, handgemachte Musik der AES-Schulband mit ihren vier Sängerinnen, tänzerisch dargestelltes Kommen und Gehen, begleitet von einer Schülerin am Klavier.


Familie Mozart auf Europatournee.

Den letzten Programmblock gestaltete die bewährte Truppe „Einsteins Magische Circus-AG“, die schon im Mai mit einem ausgezeichneten Varieté-Abend Erfolge feierte. Stark in Jonglage, Akrobatik und Zauberei beendeten die jungen Zirkusartisten den Abend, der zeigte, was man neben Mathe und Englisch an der AES lernen kann: Künstlerischen Ausdruck, Selbstbewusstsein und Meistern ungewöhnlicher Situationen. Denn davon hält das Leben immer genug bereit. 


Musicalszene
  

„Tonight“ – die AES Schulband mit handgemachter Musik

Schulleiterin Ulrike Liebenau bedankte sich bei allen Akteuren für ihren „Super-Einsatz“ und spendierte ihnen für den kommenden Tag zwei Freistunden. Die Showtime wird wiederkommen, Jahr für Jahr, mit neuen Gesichtern und neuem Programm. Und Eltern, Schüler und Lehrer werden stolz sein auf ihre gelungene Zusammenarbeit.


Schulleiterin Ulrike Liebenau dankt den beteiligten Lehrern.

Michael Rausch




Veröffentlicht am:
20.06.2011