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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Besuch des Japanhauses

 

Am 31.05.2011 fuhr die Klasse 8d der Albert- Einstein Realschule nach Düsseldorf um ein europaweit einzigartiges Japanhaus zu besichtigen. Der Besuch diente als Einstimmung auf die Unterrichtsreihe „Japan – Zwischen Tradition und Fortschritt“.


 

 


Die Anlage des Hauses ist in drei Bereiche unterteilt, Garten, Tempel und Wohnhaus. Erklärt und gezeigt wurde uns das Haus von Herrn Kuhl. Dieser führte uns als erstes in den Garten. Am Tor zum Garten war unten am Boden ein Balken zu sehen. Dieser ist ein Symbol für die Schwelle zur buddhistischen Lehre und Gemeinschaft. Wir lernten das Buddhismus eine Religion ist, in der mehrere Götter verehrt werden. Im Gegensatz zum Christentum bildet nicht ein Buch, die Bibel, sondern 85 Bücher die Grundlage dieser Religion. Die Art von Buddhismus, die in diesem Haus gelebt wird, heißt Shin-Buddhismus. Ein gläubiger Buddhist muss sein gesamtes weltliches Leben hinter sich lassen und die Erleuchtung im Kloster suchen. 

Im Garten selbst sind Wasserfall, Flußlauf, Teich und Uferbänke trocken nur mit Steinen dargestellt. Es besteht auch die Möglichkeit sich rituell zu reinigen. Herr Kuhl zeigte uns auch eine Statue des Kronprinzen Shotoku, der 600 v. chr lebte und den Buddhismus aus China und Korea nach Japan brachte. Er wird von den Buddhisten sehr verehrt. In seiner rechten Hand hält er einen Weihrauchbrenner und in seiner linken ein Amtstablett. 

Vom Garten gingen wir in den Tempel, in dem die Priester ihre Gebete abhalten. Herr Kuhl erklärte uns die einzelnen Bereiche des Altarraumes, die Bedeutung der einzelnen Statuen und informierte uns über die Inhalte der Malereien zum „Reinen Land“. 

Vom Tempel gingen wir weiter ins eigentliche Wohnhaus, in dem sich auch Schlafräume für Gäste befinden. Ein Zimmer ist mit acht Tatamimatten ausgestattet und jede Tatamimatte bietet einen Schlafplatz. Die Räume und aufwändig verzierten Wände sind nach bestimmten Vorgaben angelegt und insbesondere auf die Gärten ausgerichtet. Durch diese führte uns Herr Kuhl zu guter letzt. Auch diese Gärten sind jeweils aus bestimmten Materialien (z.B. Steinen, Wasser, Moos) angelegt und dienen der Entspannung und Meditation.

Nach einer Stunde war die interessante Führung beendet. Herr Kuhl sagte uns zum Abschluss, dass der Besuch des Japanhauses jederzeit möglich ist. Das Ekohaus ist gegen einen Eintritt von 1,50 Euro auf eigene Faust zu erkunden oder man bucht vorher telefonisch eine Führung. 



Robert Bähren und Jan Menze, 8d




Veröffentlicht am:
07.06.2011