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„Migration und Integration“

Am 24.05.2011 besuchte die Klasse 8D die Merkez Moschee in Duisburg Marxloh.

Der äußerliche Eindruck der Moschee ist beeindruckend, sie ist sehr groß, weiß und um einiges schöner anzusehen als unsere üblichen deutschen Kirchen. Wenn man die Moschee über die Begegnungsstätte betritt, gelangt man zuerst in eine Kantine. Zudem befindet sich im Eingangsbereich eine auffällige Säule, in der die drei Weltreligionen in Form von Blumen abgebildet sind. Die Rose steht für den Islam, die Lilie für das Christentum und ein Ölzweig für das Judentum.

Bevor man in der Moschee in den Gebetssaal geht, wäscht sich jeder Moslem sehr gründlich, da Allah alle gereinigten Menschen liebt. Man sollte nicht nur äußerlich, sondern auch seelisch rein sein. Damit ist gemeint, dass man alle Sorgen hinter sich lassen sollte. Es werden Hände, Handgelenke, Füße, Gesicht und Ohren gewaschen. All diese Stellen müssen dreimal gesäubert werden und das fünf mal täglich. 

Der gesamte Gebetssaal ist mit einem roten Teppich ausgelegt, der weiße Streifen hat, die jeweils für den Kopf und die Füße gedacht sind. Die Decke besteht aus 4 Kuppeln, von denen jeweils ein kreisrunder Kronleuchter hängt. In den größten sind alle 99 Namen Allahs eingraviert. Die Kreisform symbolisiert, dass Gottes Glaube und Liebe keinen Anfang und kein Ende haben, sondern unermesslich und unendlich sind. Gleiches gilt für die verwendeten Farben Rot und Blau. Rot steht für die Erde und Blau für den Himmel. Es wirkt alles sehr eindrucksvoll, da die komplette Decke wunderschön verziert ist.



Zudem steht im Gebetssaal eine Gebetsnische, wo ein einzelner Mann, oder Frau kniet, um das Gebet zu leiten. Alle Muslime gehen freitags in die Moschee, weil Allah vorhersagt hat, dass die Welt an einem Freitag untergehen wird. Alle Menschen sind für Allah wie die Zähne von einen Kamm: Alle samt gleich. Jeder Moslem sollte  5x am Tag beten. Ein Gebet dauert ca. 15 min. Es kann überall ausgeführt werden wo es sauber ist und man seinen Gebetsteppich mit hat. Doch ein Gebet in der Moschee ist wertvoller weil man Allah dort am nächsten ist. Man betet Richtung Mekka, was von Deutschland aus Richtung Süd-Ost wäre. Allah besitzt wie bereits erwähnt 99 Namen und zwar die gleichen wie viele andere Götter: Der Allmächtige oder der uns Glauben gebende etc.

Die Moschee ist aber nicht nur eine Gebetsstätte, sondern auch ein Treffpunkt für alle Gläubigen. Man kann dort essen oder auch in der noch nicht ganz vollständigen Bibliothek lesen und lernen z.B. über den Koran, das wichtigste und heiligste Buch der Muslime.

Der Besuch der Moschee hat uns allen gut gefallen. Wir sind dort sehr freundlich empfangen worden, viele haben leckere türkische Spezialitäten gegessen und die Führung durch das Haus war auch gut.

Das war der Unterrichtsgang der Klasse 8d im Rahmen der Unterrichtsreihe „Migration und Integration“.

Isabell Schmidt und Pascal Sakoschek, 8d




Veröffentlicht am:
31.05.2011