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Auslandspraktikum in Bulgarien

In der Zeit vom 11. April bis zum 6 Mai 2011 absolvierte ich ein Auslandpraktikum in Bulgarien. Das Stipendium wurde von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergeben und der EWG Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft durchgeführt.



Für 4 Wochen reisten Laura Fasholz und ich zusammen nach Sofia, die Hauptstadt von Bulgarien, um dort für 4 Wochen in einer Aussenstelle der New Bulgarien University, im Foreign Language Centre zu arbeiten. Zusammen lebten wir bei einer Gastfamilie in Sofia. Meine Gastfamilie bestand aus meiner Gastmutter, die gleichzeitig auch meine Chefin war, meinem Gastvater und meinem Gastbruder, der leider der einzige war, der Englisch sprach, weshalb die Kommunikation zwischen unseren Gasteltern und uns etwas schwierig war. Anfänglich war ich noch ein wenig eingeschüchtert von der fremden Schrift, in Bulgarien schreibt man Kyrillisch, und vom dem fremden Geld (Lew). Aber nach einiger Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und ich kam gut zurecht. Auch um meine Englischkenntnisse machte ich mir anfänglich Sorgen, diese waren aber völlig unbegründet; ich schaffte es, mich gut mit meinem Gastbruder zu unterhalten und verstand viel. 

Unser Gastbruder führte uns in den ersten Tagen in Sofia herum und zeigt uns alles; wir waren in Museen, besichtigten viele Kirchen, unter anderem auch die Alexander-Nevsky Kirche, das Wahrzeichen der Hauptstadt Sofia. Außerdem sahen wir die Statue der Sofia, und noch viele Weitere, wie z.B. die Buddy-Bears aus Berlin, die im Rahmen der Deutschlandwochen für eine kurze Zeit in Sofia standen.

An einem Tag, fuhren wir  mit unserem Gastbruder und Gastvater in die Berge, um die Rila Monastery zu besichtigen. Dies ist eine der berühmtesten bulgarischen Sehenswürdigkeiten. Das alte Kloster aus dem 10. Jahrhundert, ist das größte und berühmteste Kloster der Östlich-Orthodoxen. Die alte Kirche war sehr schön, die Wände waren mit alten Gemälden verziert und eine Seite der Kirche war kunstvoll mit goldenen Verziehrungen ausgeschmückt. Der Innenhof des Klosters ist auch sehr schön, alles bestand aus weißem Holz mit wunderbaren Verziehrungen. Das Kloster liegt ziemlich abgeschieden mitten in den höchsten Bergen Bulgariens, von Sofia fuhren wir zwei Stunden dorthin. Wir besichtigten auch das dortige Museum, wo alle Funde aus dem Mittelalter zu sehen sind; dort konnte man sehen wie die Menschen dort früher lebten und arbeiteten.

Es war eine tolle Erfahrung, 4 Wochen allein in einem fremden Land zu sein, unter anderen Umständen zu leben und meine Englischkenntnisse zu verbessern. Dies ist eine wichtige Erfahrung, die ich nur einmal im Leben machen kann und die mir immer hilfreich sein wird.

Ich danke der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft, dass sie mir diesen Aufenthalt ermöglicht hat. Mein Dank gilt vor allem auch der Gastfamilie, die sich super um mich gekümmert und sehr viel gezeigt hat.

Jennifer Grünberg, 9c




Veröffentlicht am:
23.05.2011