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Stipendium in Finnland

Schülerbetriebspraktikum für 4 Wochen im Ausland



3 Schüler unserer Schule hatten die Chance bekommen ein vierwöchiges Auslandspraktikum zu absolvieren. Wir haben ein Stipendium von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung bekommen. Es hatten sich mehrere Schüler unserer Schule beworben und 3 wurden ausgewählt, darunter auch ich. Es war sehr aufregend, denn wir wussten erst einen Monat vorher wo wir hinkamen und durften es uns auch nicht aussuchen . Nina und ich kamen nach Finnland. Dazu gehören neben dem vierwöchigen Auslandsaufenthalt ein Crash-Kurs in Wirtschaftsenglisch, die Teilnahme an einem Benimm - Kurs des Welcome Hotels in Essen , der Empfang auf der Villa Hügel durch den Vorsitzenden der Stiftung Professor Dr. h. c. mult. Berthold Beitz und abschließend ein zweitägiges Bewerbungstraining.

Am 11. April war es dann soweit. Vier andere Stipendiaten und ich flogen zusammen nach Tampere / Finnland. Für uns alle war es sehr aufregend, da wir zum ersten mal 4 Wochen alleine ohne Familie und Freunde weg waren.



Wir wurden aber von unseren Gasteltern herzlich am Flughafen empfangen. Es war für uns erstmal eine ziemliche Umstellung dort, denn als wir in Deutschland los geflogen sind, war sehr gutes Wetter und in Finnland war es kalt und es lag noch Schnee. 

Die ersten zwei Tage arbeitete ich an einer Grundschule in Tampere. Dort war ich mit einem anderen Stipendiaten und wir erzählten über Essen und unsere Schule. Den Rest der Zeit war ich dann auch zusammen mit dem anderen Stipendiaten an der Fachhochschule TAMK auch in Tampere. Dort durften wir Gespräche mit Studenten auf Deutsch führen. Die sollte den Studenten auch mal zeigen wie Leute Deutsch sprechen, die diese Sprache als Muttersprache sprechen und sie Ihnen auch etwas verständlicher machen . Dies hat sehr viel Spaß gemacht.



Mit unserer Gastfamilie haben wir auch ein paar Ausflüge gemacht. Sie haben uns Tampere und die Umgebung gezeigt. Über Ostern sind wir mit den anderen 3 Stipendiaten auf einem Schiff gewesen und sind bis Stockholm und wieder zurück gefahren. Nina und ich hatten auch noch das Glück, dass wir zusammen in einer Gastfamilie waren und wir dann nicht so alleine waren und auch jemanden hatten, den wir kannten. In der Familie haben wir uns leider nur auf Deutsch unterhalten, denn unser Gastvater war Deutscher und die Gastmutter konnte auch sehr gut Deutsch sprechen. 

Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass mir dieses Auslandspraktikum eine sehr gute Erfahrung gebracht hat und ich jetzt auch von mir sagen kann, dass ich viel selbstständiger und erwachsener geworden bin. Dies merke ich auch daran, dass ich mich viel besser z.B in Stresssituationen verhalten kann.

Ich würde dieses Auslandspraktikum jedem weiter empfehlen und hoffe, dass sich nächstes Jahr von unserer Schule auch viele bewerben und auch die Chance bekommen diese Erfahrung zu gewinnen.

Jillian Grevendick, 9b




Veröffentlicht am:
17.05.2011