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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Zeusartikel 1 - 12

 vom 31.05.2011 - Piccobello Sauberzauber
Zeus-Reporterin Melina Heiderich, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule, Essen

Essen. Bunte Plakate empfangen uns am Dienstag - alle Mitschüler begrüßen mich freundlich. Was ist los?

Seit fünf Jahren gibt es sogenannte „Benimm-Tage" an der Albert-Einstein-Realschule. Die Schüler sollen sich wieder an die Höflichkeits-Regeln erinnern. Die meisten Schüler wissen eigentlich wie man sich benimmt, zeigen es am Benimm-Tag jedoch besonders, sagte einer unserer Lehrer. In der Schule hängen dann bunte Plakate, auf denen ein ungewohntes Thema steht.

„Benimm ist in", „Piccobello Sauberzauber" oder „Knigge ist Knorke". Es gibt immer verschiedene Themen. Es zählt nur immer „Alle für einen und einer für alle". Wenn einer aus der Klasse gegen die Regeln verstößt, ist die ganze Klasse aus dem Wettbewerb. Die Belohnung, an diesem Tag keine Hausaufgaben machen zu müssen, bleibt ihnen verwehrt.
 



 vom 30.05.2011 - Ein wirklich schönes Hobby: Meerschweinchen züchten
Zeus-Reporterin Svenja Rüttgers, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule, Essen


Fiep, fiep! Fütter mich und hab mich lieb!  Foto: Microsoft

Zeus-Reporterin Svenja Rüttgers hat eine Züchterin interviewt.

Essen. „Meerschweinchen sind nette, pflegeleichte Haustiere, die anhänglich und kuschelig sind", sagt Brigitte (46), die seit sechs Jahren Meerschweinchen züchtet.

Das Züchten ist ein Hobby ihrer ganzen Familie, was sie sehr freut. Sie hat 42 Meerschweinchen und züchtet verschiedene Rassen. Kurzhaarige und Langhaarige, mit Wirbeln, Locken oder glatten Haaren. Die Fellknäule brauchen nicht viel Zeit: An einem Tag reichen ein bis zwei Stunden zum Füttern. Am Wochenende nimmt sie sich Zeit für Fell und Krallenpflege. Durch ihre Kinder ist sie auf die Idee gekommen, Meerschweinchen zu halten. Da sie die Tiere nett und die Genetik interessant findet, hat sie angefangen zu züchten. Sie ist auch erfolgreich auf mehreren Ausstellungen gewesen. Das letzte Mal war sie mit ihren Meerschweinchen im April auf einer Ausstellung in Castrop Rauxel. Auf den Ausstellungen werden ihre Tiere bewertet und sie trifft außerdem viele andere Züchter.

  

 vom 24.05.2011 - Von wegen nur für Erwachsene
Zeus-Reporterin Mara-Victoria Fieback, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule, Essen


Golf war früher mal eine Sportart für Erwachsene - heute gibt es im Ruhrgebiet einige Jugendmannschaften. Foto: Microsoft

Zeus-Reporterin Mara-Victoria Fieback erklärt, warum immer mehr Jugendliche gerne Golf spielen Essen. Der Golfclub Velbert wurde am 25. April 1990 gegründet und befindet sich im Bergischen Land zwischen Velbert-Neviges und Langenberg. Er verfügt über 18 Spielbahnen. Viele Leute behaupten, dass Golf ein Sport für alte Menschen und ziemlich langweilig sei. Aber im Gegensatz zu einem Sport wie Tennis findet Golf nicht innerhalb eines festgelegten Spielfeldes statt, sondern auf immer unterschiedlichen Spielbahnen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Deshalb ist Golf jedes Mal ein neues und anderes Spiel. 

Die Jugend des Clubs trainiert wöchentlich zweimal. Der Höhepunkt des Jahres ist die Jugendfahrt in den Sommerferien. Begleiter Gerd Fieback meint dazu: „Es ist sehr schön. eine gemeinsame Woche mit den Jugendlichen und den Trainern zu verbringen, man lernt sich dann erst richtig kennen und lernt im Team zu arbeiten." Die Golfreisen werden zu einem Teil von dem Geld des Jugend-Fördertrophy Turniers gesponsert und zur Hälfte von den Eltern. Das Turnier ist kein gewöhnliches Turnier erklärt der Geschäftsführer des GC Velbert, Herr Michael Ogger: „Über viele Jahre hat sich dieses Turnier etabliert und findet im gesamten Club großes Interesse. 

Die Jugend organisiert dieses Turnier gänzlich selbstständig, was bereits in jungen Jahren Teamfähigkeit, Organisationstalent und soziale Kompetenzen fördert." Der besondere Reiz dieses Turniers sind die ungewöhnlichen und teilweise auch witzigen Ideen der Jugend. So können am Teel Abschläge unseres besten Nachwuchsspielers Kevin vom Endt für einen Obolus gekauft werden.

 


 vom 21.05.2011 - Jugendhäuser vor ungewisser Zukunft
Zeus-Reporterinnen Angelina Schreiber, Angelina Gipp und Marlene Hübner, Klasse 8c, Albert-Einstein-Realschule, Essen 


Die Freizeit mit Freunden im Freien verbringen - bei immer weniger Kindern ist das die Regel. Warum? Weil es immer weniger Angebote für sie gibt, so wie etwa hier im Kinder- und Jugendhaus Stoppenberg. Foto: Walter Buchholz


Viele Jugendeinrichtungen vor dem Aus — Stadt und Kirche fehlt immer öfter das Geld für Investitionen in die Jugend

Essen. In unserer Stadt werden immer mehr Jugendhäuser geschlossen. Die ist zum Nachteil aller Jugendlichen, die immer weniger Orte haben, an denen sie sich treffen können, um dem Alltag oder Schulstress zu entkommen.

Viele Eltern beschweren sich ,dass ihre Kinder die Freizeit vor ihrem Computer oder Fernseher verbringen. Doch was soll die Jugend auch anderes tun, wenn ihnen immer mehr Freizeitplätze weggenommen werden? Ein Beispiel wäre das Jugendhaus an der „Bodelschwinghstraße", das zur evangelischen Kirchengemeinde Essen Rellinghausen gehört.

Es soll gegen Ende des Jahres geschlossen beziehungsweise die Jugendaktivitäten abgeschafft werden. Der Grund: Geldmangel, obwohl das Jugendhaus immer gut besucht war wegen seiner Jugendaktivitäten, Jugendgruppen, Ferienprogrammen und dem Theater sowie Jugend-Discos. Und es war immer ein Fluchtpunkt für die Jugend. Dort konnten sie sich austoben und neue Talente entwickeln. Zitat einer Hauptangestellten: „Ich würde das Jugendhaus nicht schließen, denn so wird die Zukunft der Kirche zerstört. Sie nehmen den Kindern den letzten guten Eindruck der Kirche. Denn die Kinder von heute sind die Kirchengänger von morgen."

So wie diesem Jugendhaus ergeht es auch anderen in NRW. Die Jugendlichen äußerten sich alle äußerst frustriert über die derzeitigen Entwicklungen. Die 13-jährige Chantal etwa findet: „Das Jugendhaus liegt allen am Herzen, denn wir hatten immer viel Spaß und viele gute Aktivitäten. Wenn noch mehr Jugendhäuser geschlossen werden, können wir nirgendwo chillen oder uns verabreden. Denn bei uns in der Nähe gibt es nur zwei Jugendhäuser."

Wir, die Autorinnen dieses Textes, wollen uns besonders auf unser Jugendhaus „An der Bodelschwinghstraße" beziehen, da wir selber Mitglieder sind und nicht wollen, dass es geschlossen und das alte Haus vielleicht sogar verkauft wird.

Wir haben eine unserer Betreuerinnen gefragt, warum gerade das Jugendhaus der Gemeinde geschlossen wird. Ihre Antwort: „Dieses Jugendhaus ist nicht städtisch und wird von Kirchensteuern finanziert. Immer mehr Leute verlassen aber die Kirche und so gibt es nicht mehr genügend Geld. Deshalb entstehen Finanzierungslücken. Und weil bestimmte Gemeindemitglieder meinen Job als am wenigsten wichtig empfinden, wird das Jugendhaus als solches geschlossen."

Unser Fazit: Jetzt gibt es in unserer Umgebung nur noch „Die Rübe", aber wer weiß, wie lange noch?
 
  
  

 vom 21.05.2011 - KOMMENTAR - Großfamilie bedeutet nicht gleich asozial
Zeus-Reporterin Franzl Becker, Klasse 8c, Albert-Einstein-Realschule, Essen
  

„Großfamilien sind arm und ergeht asozial". So berichten jedenfalls sehr oft die heutigen Fernsehsendungen. Ist das wirklich so? Nein! Ganz im Gegenteil. In einer Großfamilie zu leben ist nicht unbedingt ein Nachteil. Ich bin ein junges Mädchen, gerade mal 14 Jahre alt und ich liebe meine so große tolle Familie. Meine Familie besteht aus 16 Personen und wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus. In diesem Haus sind 11 Wohnungen. In sechs davon hat sich meine Familie (15) aufgeteilt. Tante, Onkel, Cousine, Cousins und die Oma. Das Haus, in dem wir wohnen, gibt es seit ungefähr 100 Jahren. Mein Uropa hat es selbst gebaut.

Mit meiner Familie Zeit verbringen macht mir sehr viel Spaß. Ich habe eine kleine Nichte, die gerade zweieinhalb Jahre alt ist. Es ist schön zu sehen, wie sie aufwächst. Ihre Mutter ist einer meiner zwei tollen Geschwister. Sie ist 22 Jahre alt, hat ein Fachabi und macht gerade eine Ausbildung.
Meine andere Schwester ist 23 Jahre alt und Altenpflegerin. Beide haben sie etwas erreicht, was manche noch nicht mal in einer kleinen Familie erreichen. Mit den beiden verbringe ich gerne meine Zeit. Ich liebe es, etwas mit meiner tollen Großfamilie zu machen. Großfamilien sind ganz und gar nicht „asozial".

Großfamilien sind das Beste!


  

 vom 21.05.2011 - Der Tag mit Frau Süs
Zeus-Reporter Sebastian Sill, Klasse 8c, Albert-Einstein-Realschule, Essen

Essen. „Genießt euer Leben", so sprach Frau Süs zu uns. Inge Süs ist eine Frau, die drei Schlaganfälle erlitten hatte und an der rechten Körperseite gelähmt ist.

Am 14. April (dem Boys- and Girlsday) gingen wir (zwei Schüler der Albert-Einstein Realschule) zum Pflegeheim im Stadtwald. Unser Programm war gemeinsames Einkaufen (in Lebensmittelläden und Drogerien). Auf der Einkaufsliste standen viele Dinge, die man normalerweise nicht so oft kauft. „Meistens ist es schwer für mich, Türen aufzumachen, deshalb warte ich, bis mir sie jemand aufmacht", so erzählte Inge Süs. Daraufhin waren wir sehr geschockt. Nach dem Einkaufen spielten wir noch eine Runde ihres Lieblingsspiels Rummiclub. Wir waren überrascht, wie gut unsere Mitspielerin war. Dann gingen wir um 14 Uhr mit einem gutem und glücklichem Gefühl nach Hause, dass wir einer netten Frau geholfen haben.



 vom 20.05.2011 - Willkommen in der „Rübe"
Zeus-Reporter Tugba Durmus, Klasse 8c, Albert-Einstein-Realschule, Essen


In der Rübe werden oft tolle Workshops angeboten, zum Beispiel Hip-Hop-Tanzen. Foto: WAZ FotoPool

Essen. Die Rübe ist ein offenes Kinder- und Jugendhaus der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ). Die ASJ ist der Jugendverband des Arbeiter-Samariter-Bundes Ruhr. Das Haus befindet sich in einem ehemaligen Schulgebäude in Essen-Rellinghausen. Die Vereine Kinder- und Jugendarbeit, Kinderwohnung Rellinghausen und die ASJ eröffneten 1984 die Einrichtung. Seit einigen Jahren führt die ASJ die Einrichtung allein.

Die Besucher der Rübe sind zwischen 6 und 25 Jahre alt und weisen die unterschiedlichsten Nationalitäten, Religionen und Herkunftsländer auf. Neben vielen Angeboten, wie der Hausaufgabenbetreuung, Koch AG, Bastelaktionen oder Ausflügen ist die Rübe auch ein offener Treff um sich auszutauschen oder auf dem Sofa den Tag ausklingen zu lassen. 

Ergänzt wird das wechselnde Angebot durch eine Jungengruppe und zwei Mädchengruppen, die regelmäßig einmal die Woche stattfinden. Auf Wunsch der Besucher wurden diese Gruppen eingeführt, um dort gewisse Themen zu besprechen. „Die Besucher der Rübe kommen
nicht nur um das Angebot wahrzunehmen, sondern auch, weil die Rübe ein Ort ist an dem man sich angenommen fühlt", so Marina Unkel, 26 Jahre, Jugendreferentin beim ASB und Leiterin der Rübe. „In der heutigen Zeit ist es wichtig Plätze zu schaffen an denen man sich angenommen fühlt", sagt Unkel.

Häuser wie die Rübe sind Treffpunkte für Kinder- und Jugendliche, die neue und alte Kontakte pflegen und gerne an außerschulischen Aktivitäten teilnehmen möchten.
 
 
 

 vom 20.05.2011 - Umfrage zum Limbecker
Zeus-Reporterinnen Laura Cecere und Melina Schütz, Klasse 8c, Albert-Einstein-Realschule, Essen

Essen. Der Limbecker Platz ist das 2009 erbaute Einkaufscenter, welches in der Essener Innenstadt liegt. Wir haben eine Straßenumfrage durchgeführt. Die Meinungen über das Einkaufszentrum am Limbecker Platz sind unterschiedlich.

Von elf befragten Personen haben zehn Leute gesagt, dass das Shopping-Center ihnen gefällt. Die elfte Person hingegen hat sich regelrecht über das Center aufgeregt. Rentnerin Giesella Schneider (64) meinte: „Ganz ehrlich, muss das sein? Die Stadt Essen war schöner bevor dieses Ufo hier landete. Zum Glück komme ich aus Düsseldorf und muss dieses Center nicht immer sehen."

Anderen Leuten gefällt es aber sehr gut. Allerdings wird dieses Shopping-Center von vielen Leuten für kompliziert befunden weil man das Gefühl hat, ständig im Kreis zu laufen. Deswegen greifen viele auch gerne mal auf andere Einkaufsmöglichkeiten in ihren Stadtteilen zurück. Zwei von den elf sind nicht sonderlich begeistert vom Limbecker Platz, finden aber keine andere Möglichkeit zum Einkaufen. Das Fazit der Umfrage: Trotz alldem nutzen viele Menschen das Limbecker Einkaufszentrum und gehen mit viel Freude dort einkaufen.




 vom 18.05.2011 - Spannung und Spaß bei den Kanujugendspielen
Zeus-Reporter Sebastian Krutzky, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule, Essen


Erst ab ins Kanu, dann ins Wasser. Der Freie Fall sieht auf den ersten Blick etwas beängstigend aus. Foto:Zeus

Essen. Bei den jährlichen Kanujugendspielen des Bochumer KC an der Ruhr kann sich jeder davon überzeugen, wie vielseitig sich die Sportler vom TVK Essen mit ihren Paddelbooten fortbewegen können. 

„Ich konnte mir unter einer Wasserrutsche zunächst nichts vorstellen“ sagte Matthias Fischer. Mit Schwimmweste und Startnummer saß er mit zitternden Beinen im Paddelboot. Das Boot stand auf einer steilen Metallrutsche, die vier Meter über der Ruhr endete. „ 3, 2,1, los!“ ertönte über den Lautsprecher der laute Startruf.

Schon sauste das Boot die Rutsche herunter, flog im freien Fall zwei Meter durch die Luft und landete mit einem lauten Platschen auf dem Wasser. Klatschnass nahm der Paddler schnell sein Paddel in die Hand und legte sich ins Zeug. Die Mannschaft feuerte ihn stürmisch an. Bei dem Paddelwettbewerb musste zügig durch Reifen gepaddelt werden, die von einer Autobahnbrücke herunterhingen. Gleich danach quetschte man sich mit dem Boot unter einem dicken Hindernis hindurch.

Im Slalom vorwärts und rückwärts schlängelte er das Boot so schnell er konnte durch den Parcours. Endlich war das Ziel in Sicht. Mit letzter Kraft ging es durch einen dunklen Tunnel. Sobald am Ende die Glocke berührt wurde, wurde die Zeit gestoppt. Die Mühe hatte sich gelohnt: Matthias erhielt am späten Nachmittag seine Urkunde für den vierten Platz. „ Beim nächsten Wettkampf am 3.September 2011 bin ich bestimmt wieder dabei“ strahlte er.




 vom 13.05.2011 - Motorradclub wehrt sich gegen Schließung 
Zeus-Reporter
Yannis Geißelbacher, Klasse 8a, Albert Einstein Realschule, Essen


Ein Hobby, das viel Spaß macht, aber eben auch sehr laut ist: Motorradfahren.
Foto: Yannis Geißelbacher


Duisburg. Ich sitze hier zwischen vielen Clubmitgliedern in der Clubversammlung des “MC Duisburg Nord“, eines Motorrad Clubs . In den letzten Tagen haben sich hier die Ereignisse überschlagen. Eine Nachbarin hat den Club bei der Stadt wegen Lärmbelästigung angezeigt.

Als die Stadt dieses überprüfte, fand sie heraus, das die Crossstrecke auf dem Gelände von Thyssen Krupp gebaut ist, aber der Garten der Nachbarin auch. Sie hat sich mit ihrer Beschwerde also selbst“ ein Ei gelegt“. Die Strecke musste erstmal geschlossen werden und deswegen hat unser Vorstand lange, fast ein halbes Jahr, mit Thyssen Krupp hin und her gemailt. Doch dabei kam heraus, dass die Stadt Duisburg die Crossstrecke halten möchte, damit auch die Kinder, die dieses Hobby lieben, ihrem Hobby nach gehen können.

Aber die Stadt kann dem Club trotzdem nicht helfen, da das Gelände Privateigentum ist. Da ein paar Leute der Stadt doch für unseren Verein waren, konnte am 14. Februar 2011 bei der Jahres-hauptversammlung die Strecke wieder freigegeben werden.

Mitglied Jörg Geißelbacher:, Ich freue mich wahnsinnig, dass die Strecke wieder geöffnet ist. Für uns ist es nämlich die nächstgelegene Möglichkeit, unserem Hobby nachzugehen. Man trifft Freunde und kann sich sportlich betätigen. Wir versuchen jetzt natürlich uns leiser zu verhalten und haben eine neue Vorschrift. Unsere Motorräder dürfen höchstens 95 Dezibel laut sein. Ich finde, da haben wir ganz schön Glück gehabt und ich freue mich auf das weitere Crossen.“

 

 vom 12.05.2011 - Eurovison Song Contest - Technikpanne beim Song Contest 
Zeus-Reporterin Verena Weissmann, Klasse 8c, Albert-Einstein-Realschule


Die deutsche Titelverteidigerin Lena Meyer-Landrut singt im Finale. Foto: Roberto Pfeil/dapd

Essen. Während eines Auftrittes beim Eurovision Song Contest (ESC) kam es am Dienstag, 10.Mai, zu einer einstündigen Panne. 

Beim ersten Halbfinale in Düsseldorf herrschte nach den Auftritten von Finnland und Malta absolute Stille. Sämtliche Leitungen brachen zusammen, die Moderatoren überbrückten die Zeit mit Handy und Telefon, um so weiter moderieren zu können.

Im Fernsehen wurden während dieser Panne Bilder von der Arena gezeigt. Mehr als zwei Millionen Menschen verfolgten im Fernsehen die Sendung und bekamen die Panne mit. Die Fortführung vom ESC wird am 12. Mai auf dem ersten Programm um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Wir hoffen, dass es diesmal die Leitungen überstehen. Wir wünschen allen teilnehmenden Ländern viel Glück und drücken Lena Meyer-Landrut fest die Daumen, dass sie Glück hat und wieder gewinnt, um den Titel zu verteidigen. 




 vom 11.05.2011 - Nebenberuf Katzenzüchterin
 Zeus-Reporterin Chiara Bennenhei, Klasse 8c, Albert-Einstein-Realschule, Essen

Essen. Die Katzenzucht ist ein schönes Erlebnis für groß und klein,weil man hautnah mit erleben kann, wie das Muttertier von Woche zu Woche einen dickeren Bauch bekommt, bis sie schließlich die Kitten gebärt und diese Woche für Woche immer mehr wachsen.

Meine Eltern besitzen eine Katzenzucht für Norwegische Waldkatzen, bei der ich gerne mithelfe, da mir der Umgang mit Tieren und vor allem mit Katzen sehr viel Spaß macht. Das Besondere an der Rasse Norwegische Waldkatzen ist, dass die Katzen einen anderen Ausdruck haben als gewöhnliche Hauskatzen. Sie unterscheiden sich in der Fellart und vor allem im Charakter, da diese Katzen sehr menschenbezogen und anhänglich sind. Außerdem brauchen sie mindestens einen Schmuse-und Spielgefährten, sie sind keine Einzelgänger.

Als wir unseren ersten Wurf bekommen haben war ich ziemlich aufgeregt, weil man bei so einer Geburt viel beachten muss. Am Anfang muss das Muttertier sich in eine extra angefertigte Wurfkiste zurückziehen können, da sie Ruhe benötigt. Normalerweise greift man nicht in die Geburt ein, man lässt der Natur ihren Lauf, man beobachtet. Wenn man aber merkt, dass die Mutter überfordert ist, unterstützt man das Muttertier und passt zum Beispiel auf, dass die Nabelschnur ordentlich abgetrennt wird. Sonst könnte das Kitten einen Nabelbruch bekommen, das Kitten darf außerdem kein Fruchtwasser trinken. Deshalb müssen die Nasenlöcher frei sein, damit das Kitten genügend Luft bekommt und atmen kann.

Unsere tägliche Aufgabe ist, das Gewicht aller Kitten zu kontrollieren. Wenn ein Kitten nicht genügend zunimmt, da die Mutterkatze vielleicht nicht ausreichend Milch produziert, muss mit der Flasche zugefüttert werden. Auch die Mutter brauch in dieser Phase immer wieder Stärkungen um sich von der Geburt zu erholen. Bis zum Auszug werden die Kitten mehrfach entwurmt und zwei Mal geimpft.

Wir selbst haben 11 Norwegische Waldkatzen, die sich in ihrer Fellfarbe und Alter unterscheiden. Schmusig und verspielt sind sie alle und zudem sind sie gerne in unserem Auslaufgehege. In den Freigang dürfen sie dennoch nicht, da das Risiko zu groß ist, dass sie gestohlen werden, da sie wirklich sehr zutraulich sind.

Es macht sehr viel Spaß zu Züchten, allerdings fällt es schwer die Kitten nach 12 Wochen in ein neues Heim zu geben.Meine Mutter sagt immer :“ Wer nicht loslassen kann,darf nicht züchten!“ Denn man kann nicht alle Kitten behalten. 

 

  
  



Veröffentlicht am:
31.05.2011