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Alles halb so schlimm!

Der frühe Winter und die Folgen

Der Winter kam früh. Und er kam heftig. Er brachte nicht nur Freude und Unmen-gen zauberhaften weißen Schnees, sondern ebenfalls viele Probleme. Auch vor unserer Schule machte das Winterchaos keinen Halt. Doch waren die Folgen wirk-lich schlimmer als in den Vorjahren? Die Journalismus-AG fragte nach.

„Komischerweise sind in diesem Winter nicht mehr Unfälle als im letzten Jahr passiert“, erzählt Susann Bader, Aufsicht über Erste-Hilfe-Raum und Toiletten. Meist waren es Unfälle durch Ausrutschen oder verbotene Schneeballwürfe. Und bei Kopfschmerzen, weiß die beliebte Susann Bader, hilft meist eine Wärmflasche oder ein nettes Gespräch im warmen Saniraum.


Hausmeister Horst Kaschtowski, Herr über die Kalorien.


Die Heizkosten sind trotz des vielen Schnees nicht höher geworden, da zwischendurch Ferien waren. Allerdings wurden viel mehr Streumittel benötigt als im letzten Jahr, so Hausmeister Horst Kaschtowski. Problem war nur, dass nicht genug geliefert wurden, deshalb war der Schulhof auch zeitweise gesperrt. Als endlich genug Materialien vorhanden waren, war der Ansturm schon vorbei. Jetzt heißt es, die zurückgebliebenen Frostschäden zu beseitigen. Risse im Teer oder geplatzte Regenrinnen müssen ausgebessert und erneuert werden.

Durch die vereisten Straßen und den hohen Schnee war es oft nicht möglich, pünktlich in der Schule anzukommen. Morgens gab es meist keine Chance mit Bussen zu fahren, da sie im Depot festsaßen oder im Schnee steckengeblieben waren. Leichte Steigungen waren oft unpassierbar für die Busfahrer, da der Hinterradantrieb das Heck zum Rutschen brachte. So entstanden auch Unfälle und Straßen wurden blockiert oder gar gesperrt. Straßenbahnen waren mehrere Tage komplett ausgefallen. Oft blieb nichts anderes mehr übrig als der Fußweg.


War immer pünktlich: Konrektor Wolfgang Neuhaus.

Die Frage, ob es viel Stundenausfall gab, beantwortete Konrektor Wolfgang Neuhaus mit „nein“. Es habe regulären Unterricht gegeben, allerdings hätten sich viele Schüler verspätet oder seien erst gar nicht zur Schule gekommen, sodass an manchen Tagen die Hälfte einer Klasse fehlte. Lediglich an einem Tag wurde der Unterricht schon nach der vierten Stunde beendet. Der Deutsche Wetterdienst hatte Schneesturmwarnung gegeben. Trotz der schwierigen Wetterlage gab es innerhalb des Lehrerkollegiums nur wenige Verspätungen. Konrektor Neuhaus: „Ich fahre immer so früh los, dass ich pünktlich ankomme.“ 

Immer pünktlich war auch Schulleiterin Ulrike Liebenau. Das lag daran, dass sie wie die meisten Lehrer schon um 6.30 Uhr losgefahren war. Es sei zwar fast die Hälfte aller Schüler zu spät gekommen (im letzten Jahr viel weniger), jedoch waren alle Lehrer bis auf minimale Verspätungen pünktlich. Wie viele Schüler haben eine Strafe wegen Schneeballwerfens bekommen? Schulleiterin Liebenau: „Nur sehr wenige, da wir die Pausenaufsicht verstärkt haben.“ Die Schüler werden wissen, dass wohl nicht alle dabei erwischt wurden.

Josephin Hüttersen, Nina Klose, Luca Rassek,
Mats Schünemann, Julian Schürmann, Nadine Warneke




Veröffentlicht am:
24.01.2011