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„Gib etwas weiter“

Schulflur-Gestaltung im Sinne Otmar Alts

directors


„Wie hieß die denn jetzt eigentlich, Marylin oder Marilyn?“ Klar, dass Marilyn Monroe nicht mehr zum Erfahrungsschatz sechzehnjähriger AES-Schülerinnen gehört, schon gar nicht der Film „Das verflix-te 7. Jahr“. Aber die Blondine, die versucht zu retten, was zu retten ist, während ihr der Wind den Rock hoch wirbelt, haben sie alle schon mal gesehen. Na bitte, die klassischen Filmikonen sind eben zeitlos. Und so kommt es, dass sich nun Marilyn neben Charlie Chaplin und Zorro den Schulflur in der 1. Etage teilt mit Harry Potter, dem König der Löwen oder dem unglücklichen Paar, das so kameratauglich am Bug des angeblich unsinkbaren Oceanliners Titanic die Arme ausbreitete.

titanic

king_kong

Die Vorgaben waren klar für die AES-Gestaltungs-AG: Freundliche Farben, einfache Formen. Schnell einigten sich Malerinnen und Maler auf zwölf Filmmotive. Klar war aber auch, dass es keine Filmplakate werden sollten. Und gingen sie auf die Suche nach einem Künstler, an dessen Stil sie sich anlehnen konnten. Während im Parterre Friedensreich Hundertwasser und in der 2. Etage James Rizzi Pate standen, fand sich der Ruhrgebietsbürger Otmar Alt für das Stockwerk dazwischen. Seine farbenfrohen und klar konturierten Formen erschienen ideal für die großflächige Darstellung der Motive.

klappe

marilyn

Nun begann das Zerlegen der Fotovorlagen in Teilflächen, das Vereinfachen der Formen und das Verändern der Farben. Und immer das Gebot: Keine Kirchenfenster! Teils mit Rastervergrößerung, teils mit Projektor fanden die Entwürfe ihren Weg auf die Wände. Und während manche Bilder reibungslos in einem Wurf gelangen, erwiesen sich andere dagegen als sperrig, sträubten sich förmlich und brauchten zweite und dritte Anläufe mit Übermalungen.

massstab

pinsel

Doch jetzt, wo der letzte Pinsel getrocknet und der letzte Farbfleck ins T-Shirt eingezogen ist, scheinen alle Schwierigkeiten und manches Zähneknirschen wie Schnee von gestern. Alle Beteiligten konnten sich als „Producers“ auf der Filmklappe verewigen und stiften über ihre eigene Schulzeit hinaus Freude für die Schüler nach ihnen, ganz im Sinne von Otmar Alts 9. Gebot: „Gib etwas weiter“.

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so_gesehen

Michael Rausch

 




Veröffentlicht am:
21.06.2010