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Gekonntes Zusammenspiel

Einsteins Showtime

„Und jetzt steh’ ich hier, hab schon vieles erreicht.“ Der Refrain des selbst geschriebenen Liedes war Programm an diesem „Showtime“-Abend, nicht nur für die Sängerinnen der Schulband, sondern für alle jungen Akteure. Die jährliche Leistungsshow unter Regie von Musiklehrer Ekkehard Linneweber zeigte die Höhepunkte aus der Arbeit des musischen Schwerpunktes, den die AES seit einigen Jahren etabliert hat.



Moderator Fabian Saur beeindruckte durch glänzendes Outfit. Jede einzelne glitzernde Paillette an Frack und Zylinder verriet die vibrierende Anspannung, die er gleich zu Anfang aufs Publikum übertrug. „Wir haben sehr viel Schweiß und Tränen investiert“, deklamierte er und erntete rhythmisches Mitklatschen im voll besetzten Saal.



Dunkle, hämmernde Djembe-Rhythmen ließen im Anschluss den Raum erbeben. Trommellehrer Hasan Kayar hatte seine 5a perfekt im Griff. Dynamische Abstufungen, allein durch Mimik und Gestik gesteuert, gaben dem Vortrag mit Trommeln, Körperperkussion und Gesang die nötige Spannung und zauberten, passend zur aktuellen WM-Begeisterung, afrikanisches Gefühl herbei, ganz ohne Vuvuzelas.





Zwei sehr unterschiedliche Tanzdarbietungen zeigten die Bandbreite des AES-Tanzangebots: Mit türkischem Reihentanz und Hip Hop spannten die Tänzerinnen des 9er-Jahrgangs einen sehr weiten Bogen, den das Publikum begeistert aufnahm, ebenso wie den Auftritt der Schulband. Hierbei war die Besetzung so ungewöhnlich wie das Repertoire, das Auftreten so selbstsicher wie diszipliniert. Die jungen Musiker wirkten, als hätten sie nie etwas anderes gemacht.


Großen Raum nahmen Musical und Zirkusprojekt ein. Die Zirkusleute zeigten das Beste an Artistik, Jonglage, Zauberei und Komik aus ihrem großen Programm. Licht, Musik und Aktion mit Feuerzauber wurden zu einer gekonnten Darstellung, die das Publikum an diesem und anderen Tagen begeisterte.






„Jana muss bleiben“. Dieser Meinung waren zunächst die Darsteller der Musical AG, aber immer mehr auch die Zuschauer. Ganz großes Gefühlskino wurde da geboten, denn Jana, die Hauptfigur, sollte gegen den Widerstand ihrer Freunde in ihr Heimatland abgeschoben werden. „Was ist bloß mit uns Menschen los?“ fragten die jungen Sänger und sorgten damit für den nachdenklichen Teil des Abends.


Es waren aber nicht nur die Akteure auf den Bühnenbrettern, die das Gelingen des Abends garantierten: Mädchen-Computer-AG der 5er und die Foto AG lieferten mit ihren Präsentationen den imponierenden visuellen Rahmen, während die Benimm-AG in perfekt sitzendem Bistro-Outfit Spitzenservice bot, getragen vom Förderverein. Zahlreiche Helfer sorgten für schnellen und reibungslosen Umbau der Szenerien. Alles in allem ein gekonntes Zusammenspiel aller Kräfte, wie man es sich in Südafrika zurzeit auch wünscht.



„Music was my first love and it’ll be my last“. Mit diesem Titel endete die Bühnenshow, passender hätte man die Stimmung an diesem Abend nicht treffen können.

Michael Rausch

Herzlichen Dank an Herrn Hildebrand, Herrn Halder, Frau Smidt, Frau Hörnemann, Herrn Rausch, Herrn Hachmann, Frau Schürmann und Herrn Biesemann für die künstlerische Gestaltung an diesem Abend, herzlichen Dank an Herrn Linneweber für die Gesamtorganisation sowie an Frau Bonzel, die Bennimm AG und die Fördergesellschaft für die Bewirtung.

Ulrike Liebenau




Veröffentlicht am:
17.06.2010