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Laura in Bulgarien

 
Meine Gastmutter und ich

Während meines Aufenthaltes in Bulgarien vom 22. März bis 20. April habe ich in einem Fremdsprachenzentrum gearbeitet, in dem Studenten und ältere Menschen zusäzlich viele  Sprachen lernen können, zum Beispiel wird dort Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Griechisch, Russisch, Polnisch, Tschechisch, Türkisch und Arabisch angeboten. Von meiner Gastfamilie wurde ich sehr herzlich aufgenommen und ein nächster Besuch in Sofia ist auch schon geplant.

Leider konnten meine Gasteltern kein Deutsch und kein Englisch. Aber mein Gastbruder konnte fast fließend Englisch und dadurch konnten wir uns sehr gut verständigen und ich konnte dadurch meine Englisch-kenntnisse aufbessern. Da meine Gasteltern kein Englisch konnten, haben wir uns mit Händen und Füßen verständigt, das meistens sehr lustig war, da viele Missverständnisse auftraten. Zum Beispiel heißt es „ja“ wenn man den Kopf schüttelt , und „nein“ wenn man nickt, dieses führte am Anfang oft zu Missverständnissen, die aber schnell wieder von meinem Gastbruder ausgeräumt wurden.

Mein Gastbruder hat mit mir viel unternommen, zum Beispiel einen Besuch in der Alexander Newski Kathedrale. Die Kirche sah von außen sehr schön und pompös aus. Aber als ich sie betrat war ich überwältigt von den prachtvollen künstlerischen Bemalungen. Sie war wirklich wunderschön und meine Gasteltern hatten mir nicht zu viel versprochen.

Am Wochenende sind wir fast immer in das kleine Dörfchen Seslavci in die Berge gefahren, wo meine Gasteltern ein neues Haus bauen. Der Rohbau ist schon fertig und wir konnten uns darin schon aufhalten. Darin hatte ich auch ein sehr lustiges Erlebnis. Außer meiner Gastfamilie und mir befanden sich auch noch drei Handwerker im Haus, die das Badezimmer fliesten. Meine Gastmutter hatte morgens einen leckeren Kartoffelsalat gemacht und diesen mitgebracht. Zur Mittagszeit stellte sie die Schüssel auf den Tisch und wir bekamen alle einen Löffel um damit gemeinsam aus der Schüssel zu essen. Ich fand es sehr ungewohnt, dass ich mit den Handwerkern und meinen Gasteltern aus einer Schüssel aß. Aber es war auch irgendwie lustig.

An einem Wochenende war ich mit meinem Gastbruder im Zoo in Sofia. Es war sehr schön dort aber die Tiere wurden im Gegensatz zu Deutschland in viel zu kleinen Käfigen gehalten. 

Der Zoo in Sofia ist durch ein königliches Dekret gegründet am 1. Mai 1888 und ist Bulgariens ältester und größter zoologischer Garten. Er hat eine Fläche von 230.000 m² und beherbergt seit März 2006 insgesamt 1113 Tiere von 244 Arten. Unter anderem leben dort auch Braunbären und Löwen, die mich am meisten beeindruckten. Auch fand ich es sehr überraschend, dass der Eintritt nur 1 Lev ( 50 Cent ) betrug. Es war ein sehr schöner Tag.




Ich danke der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung  und der Essener Wirtschafts-förderungsgesellschaft, dass sie mir dieses Stipendium ermöglicht hat und ich dadurch diese neue Lebenserfahrung sammeln konnte.

Laura Huhn, 9a




Veröffentlicht am:
17.05.2010