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Janine in Bulgarien

Bulgarien – Ein unvergessliches Abenteuer

Am 22. März flog ich zusammen mit meiner Mitstipendiatin Elen Funkner nach Bulgarien. Ich war total aufgeregt und freute mich darauf meine Gastfamilie kennen zu lernen. Als wir endlich in Sofia landeten, wollte ich nur noch meinen Koffer holen und dann schnell zur Familie. Ich musste nicht lange warten bis ich Elens und meinen Namen in bunter Schrift mit Verzierungen sah. Ich freute mich endlich persönlich mit meiner Gastmama zu reden, als am Telefon.

Auch lernte ich die Lokalitäten in Sofia kennen. Meine Gastmutter ging ein paar Mal mit mir in eine Pizzeria. In den meisten Situationen beim Essen wurde viel gelacht, sodass die Pizza direkt noch besser schmeckte. Danach waren wir dann Bowlen, es war schon witzig, dass ich meinen Namen auf der Punktetafel nicht lesen konnte. An das Essen musste man sich wirklich gewöhnen, aber ich probierte alles. Schließlich gilt „Andere Länder andere Sitten“. Größtenteils hat aber alles geschmeckt, sogar die typischen bulgarischen Gerichte.

In Bulgarien habe ich zum ersten Mal Yoga ausprobiert. Meine Chefin nahm uns mit zum Yoga Kurs.

Eine sehr lange Fahrt lag vor uns bis zum ersten Ziel. Den Belogratschik Felsen.
Es war sehr erstaunlich, dass diese Felsen durch das Meer geformt wurden. Angeblich ergaben manche Umrisse sogar Figuren, aber  lustiger weise konnte fast keiner unserer Reisegruppe sie erkennen. Es führte ein langer und steiler Weg hinauf auf die Spitze dieser Felsen. Meine Gastmutter und ich beschlossen es zu wagen nach oben zu wandern. Als wir endlich oben waren, staunten wir nicht schlecht. Die Aussicht war wundervoll. Alles war klitzeklein und die Luft war so sauber. Sauberer als die Luft in Sofia. Als ich in die Weite blickte, kam ich mir so frei vor und ich hatte ein leichtes Glücksgefühl, wobei ich mir nicht sicher war ob sich nicht vielleicht doch um Adrenalin handelte.

Als wir dann in die Kirche eintraten, stockte mir der Atem. Mir fehlten in dem Moment die Worte. Ich schaute mich um und um mich herum überall die schönsten Verzierungen, die ich je sah. So viel Gold und so viel Marmor, es war einfach unglaublich. Noch nie sah ich eine derart wertvolle Kirche. Ich stand in der Mitte dieser Kirche und es kam mir so vor, als wäre ich plötzlich etwas Besonderes, da ich mich in dieser Kathedrale befand. In der Kirche gab es zwei Steckplätze für Kerzen, einmal für die Lebenden und für die Toten. Ich muss sagen, dass war wirklich eine lustige Erfahrung.

Besonders lernte ich auf eigenen Beinen zu stehen, ohne Eltern, die meistens alles für ihre Kinder regelten. Ich fand, das war eine sehr hilfreiche und wertvolle Erfahrung.

Meine Rückreise nach Deutschland, war das größte Abenteuer überhaupt. Da war unsere Truppe aus Bulgarien wirklich auf sich gestellt. Wir übernachteten am Wiener Bahnhof, da die Züge überfüllt waren. Also mussten wir uns selber Tickets besorgen und siehe da, wir bekamen welche. Die Reise war wirklich sehr abenteuerlich, auch wenn es etwas stressig und Nerven aufreibend war. Das werde ich nie im Leben vergessen.

Ich danke der Kruppstiftung, dass sie mir einen Einblick in dieses Land geboten haben und mir mein bis jetzt größtes Abenteuer ermöglichten.

Janine Teng, 9b




Veröffentlicht am:
17.05.2010