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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

ZEUS - Artikel 1-18

Wir haben noch einen weiteren Artikel gefunden  Sieh 15.06.

  „Zeus“- Eine gelungene Abwechslung, von Nadine Warneke, Albert-Einstein-Realschule, 8a

Das „Zeus- Projekt“ ist ein Projekt zum Thema Zeitung und Schule. Schüler können im Unterricht selbstständig Artikel verfassen, die später eine Chance haben in der WAZ oder im Internet unter www.derwesten.de veröffentlicht zu werden. Texte haben allerdings nur eine Möglichkeit veröffentlicht zu werden, wenn sie die „10 Zeus Gebote“ einhalten.

Die Schüler bekommen im Unterricht Materialien, die sie in die Welt des Journalismus einführen. Im Laufe von sechs Wochen sammelt sich so viel Informationsmaterial an, dass die Schüler in der Lage sind, selbstständig journalistische Texte mit unterschiedlichen  Stilformen zu verfassen. Zum einen sind Reportagen, Berichte und Interviews möglich, aber auch Kommentare, Glossen oder anderes werden für solche Artikel verwendet. In dieser Zeitspanne wird von dem Lehrer ein Text über den „Girls and Boys Day“ und einer über ein frei wählbares Thema angefordert. Dieser Artikel wird separat zum Projekt benotet. Der Text kann dann zu Hause im Internet in die Schreibmaske eingegeben werden. Es ist möglich, dass der Text ein paar Tage später veröffentlicht wird.

Das Projekt ist sehr erfolgreich, wie sich zeigt, denn innerhalb kürzester Zeit wurden eine Menge Texte von der AES veröffentlicht, insbesondere der 8a. 


Unsere ZEUS-Reporterinnen und -Reporter  berichten

Pia Bösebeck
Marius Bonkhofer   
Rebecca Brink
Melissa Carls
Keno Greifenberg
Irini Marku
Vivien Neuhaus
Fabian Saur
Patricia Stenke
Halima Touray
Lena Wandrich
Tim Zaslavskiy

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„Es riecht köstlich - nach Pferd, Heu und Stroh“
 Essen, 15.06.2010, Zeus-Reporterin Lena Wandrich, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen


Abschalten mal anders - auf dem Haarzopfer Ponyhof. 
Ich liebe Pferde und Ponys über alles und reite schon, seitdem ich sieben Jahre alt bin. Abschalten kann ich am Besten auf dem Rücken meines Lieblingspferdes Barbarossa, ich vergesse Stress und Kummer, Probleme fliegen davon, ich bin einfach glücklich. 

Barbarossa ist eins der vielen Pferde vom Haarzopfer Ponyhof. Nahe der Karstadt Hauptverwaltung geht es über einen langen Feldweg hinab direkt bis zum Wohnhaus und den Ställen. Wenn ich ankomme wird mir immer warm im Bauch. 

Von Shettys über Haflinger, Norweger und Großpferden ist für jeden Reiter die passende Größe und das passende Temperament vorhanden. Und das Beste : der Hof ist für mich nur einen Katzensprung entfernt. Die Stimmung ist immer herzlich, Gesprächsstoff gibt es genug, Hunde, Katzen, Schweine, Ziegen und eine Kuh gehören zur großen Familie, es riecht köstlich nach Pferd, Heu und Stroh. 

Der Reitunterricht macht viel Spaß und beginnt mit dem Putzen, Satteln und Trensen des zugeteilten Pferdes, was großen Spaß macht. Bei schlechtem Wetter reiten wir in der Halle, bei trockenem Wetter auf dem großen Freiplatz oder wir machen einen Ausritt. Die Gruppe ist gut aufeinander eingespielt, jeder achtet auf jeden, man nimmt Rücksicht aufeinander und die Pferde spielen immer die Hauptrolle. 

Die Begleit-Mütter plaudern und lachen während wir glücklich auf unseren Pferden sitzen. Die Eigentümer des Haarzopfer Ponyhofs, Susi und Hans-Hermann Unterschemmann, sind immer dabei und hilfsbereit, stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle, sie lieben ihre Tiere und das merkt man. Nach der Reitstunde halten wir uns noch lange Zeit am Hof auf, knuddeln Hunde und Katzen, beobachten die Pferde auf der Weide, die erst wenige Wochen alten Fohlen bei ihren ausgelassenen Spielen, oder sehen den anderen Reiter zu, dabei fühlen uns wie im Urlaub, eben Abschalten mal anders. 



Das geht ja gar nicht! - Wie man sich benimmt, lernen Schüler an der Albert-Einstein-Realschule in einer AG
 Essen, 29.05.2010, Zeus-Reporter Keno Greifenberg, Klasse 8c, Albert-Einstein-Realschule in Essen


Jobs bekommt man nur mit Hilfe guter Manieren. Es ist also wichtig Benehmen zu haben, um Karriere zu machen. Aber es gibt viele junge Menschen, die nur schwer einen Job finden, weil sie kaum Manieren haben.

Die Albert-Einstein-Schule in Rellinghausen hat für dieses Problem seit einigen Jahren eine erfolgreiche Benimm AG. Julia Albrecht (16) ist Teilnehmerin und erzählt von der AG im Interview:

Wie erklärst Du Dir das große Interesse an der AG?
Ich erkläre mir das große Interesse an der Benimm AG damit, dass es so eine AG kaum gibt, denn soweit ich weiß, hat keine andere Schule in Essen eine Benimm AG.

Lohnt es sich überhaupt, an solch einer AG teilzunehmen?
Sicher lohnt es sich an der AG teilzunehmen, denn dort lernt man viele Sachen, die für das spätere Leben wichtig und sehr hilfreich sind.

Was lernt man in der AG genau und braucht man es? 
In der Benimm AG lernt man zum Beispiel, wie man sich bei einem Bewerbungsgespräch richtig verhält und kleidet. Was sehr wichtig ist, da man selbst bei einem Bewerbungsgespräch bestimmt nicht darauf achtet, ob man die Tür auf die richtige Art und Weise zugemacht hat. Ich denke, so etwas braucht man schon, denn Verhaltensweisen sind
immer und überall wichtig.

Was hältst du davon, dass Benehmen in unserer heutigen Gesellschaft so hoch bewertet wird?
Ich finde es ganz in Ordnung, jedoch sollte man immer daran denken, dass niemand perfekt ist und man ja auch nicht alles über das gute Benehmen wissen kann. Doch ich bin der Meinung, man sollte gewisse Grundsätze des gutem Benehmens kennen.



Saison für Blumenkinder - Irini Marku hat einen Streifzug durch den Garten gemacht und hübsch Blühendes entdeckt
 Essen, 28.05.2010, Zeus-Reporterin Irini Marku, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen

Es ist schon lange Frühling und trotzdem war es öfter mal regnerisch. Doch langsam kommt die Sonne wieder raus, es wird wärmer. Bald kann man sich in die Wiese legen und in den blauen Himmel gucken ohne zu denken, dass man gleich erfriert, weil es so kalt ist. Doch nicht nur die Sonne kommt nun zum Vorschein, sondern auch viele Blumen.

Manche kennen es bestimmt, dass die Eltern mit neu gepflanzten Blumen prahlen. Trotzdem, finde ich, sie haben recht, wenn sie sagen: "Die Blumen sind schön, nicht?".

In jedem Garten gibt es viele Blumen, auch wenn man manchmal genau hinschauen muss, weil sie etwas kleiner sind. Ob Gänseblümchen, Löwenzahn oder Butterblümchen, alle sind auf ihre eigene Art schön, oder etwa nicht?

Krokusse sind oft schön lilafarben oder Sonnenblumen sind gelb und erinnern an die Sonne. Es gibt viele verschiedenfarbige Blumen, so dass fast jeder seine Lieblingsfarbe an Blumen entdecken kann.

Blumen machen mich froh, wenn sie aufblühen, dann sind sie nämlich wunderschön und man kann ihre vollendete Schönheit sehen.

Ich liebe Pferde und Ponys über alles und reite schon, seitdem ich sieben Jahre alt bin. Abschalten kann ich am Besten auf dem Rücken meines Lieblingspferdes Barbarossa, ich vergesse Stress und Kummer, Probleme fliegen davon, ich bin einfach glücklich.

Barbarossa ist eins der vielen Pferde vom Haarzopfer Ponyhof. Nahe der Karstadt Hauptverwaltung geht es über einen langen Feldweg hinab direkt bis zum Wohnhaus und den Ställen. Wenn ich ankomme wird mir immer warm im Bauch.

Von Shettys über Haflinger, Norweger und Großpferden ist für jeden Reiter die passende Größe und das passende Temperament vorhanden. Und das Beste : der Hof ist für mich nur einen Katzensprung entfernt. Die Stimmung ist immer herzlich, Gesprächsstoff gibt es genug, Hunde, Katzen, Schweine, Ziegen und eine Kuh gehören zur großen Familie, es riecht köstlich nach Pferd, Heu und Stroh.

Der Reitunterricht macht viel Spaß und beginnt mit dem Putzen, Satteln und Trensen des zugeteilten Pferdes, was großen Spaß macht. Bei schlechtem Wetter reiten wir in der Halle, bei trockenem Wetter auf dem großen Freiplatz oder wir machen einen Ausritt. Die Gruppe ist gut aufeinander eingespielt, jeder achtet auf jeden, man nimmt Rücksicht aufeinander und die Pferde spielen immer die Hauptrolle.

Die Begleit -Mütter plaudern und lachen während wir glücklich auf unseren Pferden sitzen. Die Eigentümer des Haarzopfer Ponyhofs, Susi und Hans-Hermann Unterschemmann, sind immer dabei und hilfsbereit, stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Stelle, sie lieben ihre Tiere und das merkt man. Nach der Reitstunde halten wir uns noch lange Zeit am Hof auf, knuddeln Hunde und Katzen, beobachten die Pferde auf der Weide, die erst wenige Wochen alten Fohlen bei ihren ausgelassenen Spielen, oder sehen den anderen Reiter zu, dabei fühlen uns wie im Urlaub, eben Abschalten mal anders.

 

 
Wer den Blick auf Kleinigkeiten lenkt, geht ganz anders durch den Tag. Irina Marku freut sich über Blumen. Fotos: Zeus

 

Es ist auch eine tolle Idee jemandem Blumen zu schenken, beispielsweise wenn er krank ist, im Krankenhaus liegt oder wenn jemand Geburtstag hat. Viele haben bestimmt ihren Müttern Blumen zum Muttertag geschenkt und ihre Mütter haben sich dann darüber gefreut, bei mir war das zumindest der Fall.

Also besorgt euch Blumen aus eurem Garten oder geht in einen Blumenladen und macht euren Eltern eine Freude mit Blumen. Die gelingt garantiert.

 Japan in der Hauptstadt
 Essen, 27.05.2010, Zeus-Reporterin Pia Bösebeck, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen

Anfang April war ich mit meiner Schulklasse im Eko-Haus in Düsseldorf. Das ist ein traditionell eingerichtetes japanisches Haus. Besonders aufgefallen ist der mit Matten bedeckte Boden, die Verzierungen im Holz des Innenhauses und die Dekorationsnische. Nachdem uns erklärt wurde, welche Räume das Haus hat und welche Funktionen sie haben, sind wir in einen buddhistischen Tempel gegangen. Dort wurde uns der grobe Ablauf eines Gottesdienstes sowie die Bedeutung der Verzierungen und wofür die einzelnen Gegenstände im Tempel waren erklärt.

Zum Schluss gingen wir noch in einen Japanischen Ziergarten und haben ihn uns angesehen. Dort war eine Brücke, über die wir gegangen sind, und ein Gong, den wir uns angesehen haben.


Kann denn Spargel Sünde sein?

 Essen, 26.05.2010, Zeus-Reporterin Lena Wandrich, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen

Das Ziel meiner sonntäglichen Fahrradtour war an diesem wunderschönen Sonnentag wie schon oft zuvor, der Buchholzhof in Mülheim. Der Buchholzhof ist seit 1848 ein landwirtschaftliches Familienunternehmen mit angeschlossenem Pferdepensionsbetrieb. Allein die wunderschön angelegten Stallungen und Nebengebäude der Pferdepension sind einen Ausflug wert. An diesem Tag lockte mich der Buchholzhof aber zum Spargelfest, das unter dem Motto „Kann denn Spargel Sünde sein„ den Beginn der Spargelzeit gebührend feierte.

Bei bester Stimmung wurden wir mit Kaffee, Kuchen, deftigen Snacks und Säften sowie einer Besonderheit vom Grill, der Spargel gefüllten Bratwurst, zum Schmausen verführt. Rustikale Baumstamm-Sitzgruppen luden zum geselligen Verweilen ein, was von uns gerne angenommen wurde.

Die Kinder konnten sich an der großen Heuballen Rutsche mit Tunnelgängen austoben oder mit Leichtflugzeugen, die für einen guten Zweck erworben werden konnten, auf dem angrenzenden Acker spielen. Ein Heu Pool lud zum Bad ein, der kleine Streichelzoo mit Ziegen erfreute besonders die kleinsten Besucher, die mit Kreischen auf die stetig knabbernden und leckenden Ziegen reagierten. Ich habe auch nicht wiederstehen können diese süßen Ziegen zu knuddeln.

Der Hofladen bot appetitlich präsentiertes frisches Obst und Gemüse aus eigenem Anbau, sowie köstliche Fleisch- und Wurstwaren zum Verkauf an. Eine besondere Attraktion war die riesige Profi-Spargel- Schälmaschine, mit deren Hilfe der dort gekaufte Spargel sekundenschnell und zur großen Freude der Hausfrauen, vor den Augen der Besucher geschält wurde. Es war ein schöner Tag auf einem gelungenen Fest für die ganze Familie.
 


Schüler zaubern statt zu zeichnen
 Essen, 20.05.2010, Zeus-Reporterin Nina Klose, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen 

Zirkus in einer Schule, das kann ja nicht klappen, oder doch? Zwei Wochen lang hat an der Albert-EinsteinRealschule statt gefunden. 31 Kinder der Klasse 5c durften anstatt zu büffeln Feuer spucken, Salti machen und viele Zaubertricks ausprobieren. Ein Schüler berichtet: „Es hat echt Spaß gemacht, zum Glück hat sich keiner von uns schlimm verletzt."

Unterstützt wurde das Projekt von der Mercatorstiftung und von vielen fleißigen Eltern. Zwei Mütter haben in kürzester Zeit, sogar in Nachtschichten, Hosen und Westen für die Schüler genäht. Ein Lehrer hat in der WAZ eine Anzeige zu dem Projekt entdeckt. Er bewarb sich mit seiner Klasse 5c und wurde angenommen. Zur Aufführung, die neulich statt fand, kamen viele Zuschauer. Die Aufführung war ein riesen Erfolg: Die kleinen Akrobaten haben mich und die Zuschauer echt beeindruckt und zum Staunen gebracht. Zum krönenden Abschluss spuckten sogar Lehrer Feuer. Es war echt eine gelungene Vorstellung und wir hoffen dass wir so eine geniale Leistung nicht zum letzen Mal an der Albert-Einstein-Schule gesehen haben.



Ist das alles keine Lüge? - Aus dem Internetchat kann eine reale Freundschaft entstehen. Aber Vorsicht, manche treiben ein falsches Spiel
 Essen, 18.05.2010, Zeus-Reporterinnen Patricia Stenke und Vivien Neuhaus, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen 

Da heute viele Menschen im Netz surfen und chatten, lernen sie sich oft über das Internet kennen. Nur, nicht alle Menschen sind so, wie sie sich im Internet geben. Viele geben sich jünger als sie sind, stellen gefälschte Profile und Bilder ins Netz. Es ist also Vorsicht geboten.

Aber es kann auch anders kommen und man kann gut miteinander klarkommen: Solche Erfahrungen hat unsere Mitschülerin Kristen gemacht.

Was hältst Du von Internetfreunschaften?
Kristen: Gibt es, aber man sollte vorsichtig sein.

Warum muss man vorsichtig sein?
Kristen: Wenn man nicht dieser Person gegenüber steht, dann ist es sehr schwer einzuschätzen, ob alles stimmt, was diese Person sagt.

Würdest du dich mit Leuten aus dem Internet treffen?
Kristen: Ich lehne es nicht generell ab, aber ich würde sehr gut abwägen, mit wem ich mich treffe und an welchem Ort. Außerdem erkundige ich mich vorher bei anderen, die ich schon kenne über diese Person. Wenn wir uns eine längere Zeit im Internet kennengelernt haben und alles so aussieht, als ob es sich um eine reale und ehrliche Person handelt, kann man schon mal ein Treffen vereinbaren. Grundsätzlich würde ich ein solches erstes Treffen nur in der Öffentlichkeit stattfinden lassen und nicht alleine hingehen.

Also eine Freundin mit zum Treffen nehmen?
Kristen: Wen ich mitnehmen würde, hinge davon ab, wen ich treffen möchte. Wollte ich eine Frau treffen, würde ich eine Freundin mitnehmen. Wollte ich einen Mann oder mehrere Personen treffen, würde ich einen stärkeren Mann mitnehmen, wie zum Beispiel meinen Bruder. Vorsicht ist das oberste Gebot.

Hattest du schon mal Internetfreundschaften und hast du dich mit diesen Personen getroffen?
Kristen: Ja, es sind auch schon feste Freundschaften im realen Leben daraus entstanden. Eine davon ist heute meine beste Freundin.

Also bist du der Meinung, dass Internetfreundschaften ins richtige Leben übertragen werden können?
Kristen: Es ist möglich, aber nicht in jedem Fall. Man muss alles gut prüfen.

Das Internet birgt Chancen, aber auch Gefahren. Wir raten allen, im Internet aufzupassen, mit wem man es zu tun hat. 

 

Umsonst und draußen: Feiern in Werden
 Essen, 18.05.2010, Zeus-Reporterin Halima Touray, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen

Wie jedes Jahr findet auch im Kulturhauptstadtjahr 2010 das Open Air Festival in Essen-Werden statt. Dort erwarten die Besucher am Wochenende wie immer ein tolles Programm: Spielen, Lachen, Tanzen bis spät in die Nacht. Ohne die coole Musik geht es aber natürlich gar nicht!

Deswegen treten 15 Bands auf, wie zum Beispiel DJ Casio, Soulfly, Grabfruit, Festland, Gisbert zu Knyphausen und einige mehr. Im Jahr 2009 waren die Bands Kreator, The Whitest Boy Alive und Jennifer Rostock Headliner. Die erste Veranstaltung fand im Jahre 1980 statt. Seit 1982 wird es jährlich Pfingstmontag wiederholt. In diesem Jahr findet es zum 29. Mal statt. Das Programm wird um 13.30 Uhr von Salty Cheeks und Grabfruit eröffnet.

„Das Pfingst Open Air ist das Beste, was man sich nur vorstellen kann!”, freut sich die Schülerin Leja (14) aus der Albert-Einstein-Realschule in Essen. Sie meint, dass man dort viele Leute treffen kann, die genauso locker drauf sind und eine super Laune haben.

Auf die Frage, ob es nicht woanders, wie zum Beispiel in der Disko genauso toll ist, antwortet die Realschülerin: „Nein, das kann man nicht so sagen, weil man in der Disko Eintritt bezahlen muss und es eine Einschränkung der Altersgruppen gibt.

Das Festival ist kostenlos und es spielt keine Rolle, ob Dreijährige oder 85-Jährige dort hingehen. Denn für jeden ist etwas dabei. Für die Kinder ist im hinteren Teil des Festivalgeländes ein Spielplatz mit einer Spielwiese angelegt worden, damit sie nicht in dem Gedränge stehen müssen. Außerdem herrscht auf dem Gelände ein Verbot für hochprozentigen Alkohol.

Die genaue Anzahl der Besucher kann nur geschätzt werden, aber sie lag in den vergangenen Jahren zwischen 20 000 und 25 000 Personen. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter gut ist.



Trojanerviren: Sie spähen den Computer aus
 Essen, 17.05.2010, Zeus-Reporter Tim Zaslavskiy, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen

Jeder kennt dieses Problem mit seinem Computer: Du machst eine E-Mail auf und hast schon ein Trojanervirus auf deinem Computer. Man bekommt diesen Virus gar nicht von dem Computer, außer wenn man die Festplatte neu installiert.

Dieser Trojanervirus ist für den Benutzer als nützliche Anwendung getarnt, aber eigentlich soll dieses Programm den Computer ausspionieren oder Dateien löschen. Wer im Internet surft und auf eine bestimmte Website geht, kann sich diesen Virus einfangen. Auch Dateien von Freunden sind nicht immer ungefährlich.

Der Trojanervirus kann überall im Internet sein. Nicht alle Anti-Virus-Programme können diese Viren ganz vom Betriebssystem löschen. Sie schieben den Virus in so genannte Quarantäne-Ordner. So zum Beispiel das Programm „AVG" auf meinem Computer. Es gibt einige ausnahmen, die den Virus komplett vom Betriebssystem löschen können, wie „Kaspersky Anti-Virus" oder „Norton Internet-Security". Diese sind sehr gute Programme.

Es ist einfach besser, wenn man so ein Programm besitzt, vor allem für diejenigen, die oft im Internet sind. Doch die beste Methode, keinen Virus zu bekommen, stellen sichere Programme wie etwa das „Safari" für Rechner von Apple da. Der Internetbrowser „Safari" soll so sicher sein, dass man keinen Virus bekommt, wenn man dieses Programm nutzt. Letztlich ist es jedem selbst überlassen, ob sich die Anschaffung einer Anti-Viren-Software lohnt, oder ob man sich für die preislich höher angesiedelten Produkte eines angesagten Elektronikunternehmens entscheidet.



World of Warcraft: Vorsicht Suchtgefahr
 Essen, 17.05.2010, Zeus-Reporter Fabian Saur, Klasse 8c, Albert-Einstein-Realschule in Essen

 „World of Warcraft“ ist das weltweit meistgespielte Online Rollenspiel der Welt. Doch ist es gut für den Menschen oder schadet es dem sozialen Umfeld?

Letzteres! Ehen zerbrechen an diesem Spiel, in der Schule bekommt man schlechte Noten und der Freundeskreis leidet sehr stark.

Es spielen täglich circa 300 000 Menschen in Deutschland mehrere Stunden am Tag. Ich frage mich: Wie kann man damit anfangen?

Es beginnt meistens damit, dass man durch Freunde oder Familienangehörige dazu „verführt“ wird. Es fängt harmlos an, doch wenn man die ersten Aufgaben erledigt hat, macht man immer weiter und sitzt stundenlang vor dem Computer.

Zwölf Euro pro Monat für ein Onlinespiel? Ja, viele Menschen geben sage und schreibe zwölf Euro pro Monat aus, um dieses Spiel zu spielen. Wenn man eine Rechnung aufstellt, kommt man im Jahr auf ganze 144 Euro, die man dafür ausgibt. Diese könnte man auch in andere Dinge stecken, anstatt sie so zu verwenden.

Es gibt auch noch Karten mit einem Guthaben von zwölf Euro. Wenn diese aufgebraucht ist, wird man zu einer Pause gezwungen, denn man muss diese Karte in einem Gamestore kaufen.

Lohnt es sich World of Warcraft zu spielen?

Es kommt drauf an. Wenn man eine Welt zum „Abtauchen“ benötigt, empfehle ich es weiter. Wenn man sich sehr leicht „verführen“ lässt, wird man sehr schnell abhängig davon.

Es schadet sehr dem sozialen Umfeld. Familienangehörige und der Freundeskreis werden vernachlässigt, man erbringt weniger Leistung im Beruf oder in der Schule. Man muss sich strikt an einen Zeitplan halten, damit man es genießen kann und nicht sein „reales Leben“ gefährdet.

Wie kann ich Freunde und das Rollenspiel unter einem Hut bekommen?

Triff dich einfach mit deinen Freunden. Du wirst sehen, dass sie dir wesentlich wichtiger sind, als ein überteuertes Online-Rollenspiel.

Viele haben dadurch ein schlagartiges Erwachen und merken, wie sehr es die Zeit beansprucht hat die man sinnvoller mit seinen Freunden hätte nutzen können.

Meiner Meinung nach sollte man alles ausprobieren und die Freunde nicht vergessen. Die sind wichtiger als alles Geld der Welt. Ich hoffe, ich habe sie hiermit zum Denken angeregt und dass sie nun Online-Rollenspiele wie „World of Warcraft“ mit anderen Augen sehen.

  

Jedem Kind (s)ein Instrument
 
Essen, 14.05.2010, Zeus-Reporter Marius Bonkhofer, Klasse 8c, Albert-Einstein-Realschule in Essen

 Der musikalische Beitrag zum Projekt Ruhr 2010 macht vielen Kindern großen Spaß.

Das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ wurde als ein Beitrag zum Programm der Kulturhauptstadt Europas von der Kulturstiftung des Bundes, dem Land NRW und der Zukunftsstiftung Bildung unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler entwickelt. Im Schuljahr 2007/2008 startete das Programm an 223 Grundschulen. Seitdem stieg die Zahl der teilnehmenden Grundschulen kontinuierlich an. Durch dieses Programm haben die Grundschüler die Möglichkeit, die Welt der Musik zu entdecken und das passende Instrument für sich zu lernen. Möglich wird dies alles durch die Mithilfe der Musikschulen, deren Musiklehrer die Grundschüler dazu in ihren Schulen unterrichten.

Daneben wurde von dem Musikhaus Rhein-Ruhr auch ein Angebot für weiterführende Schulen gemacht. Hier heißt das Programm: „Jedem Kind sein Instrument“. An diesem Projekt nehmen ca. zehn weiterführende Schulen teil, darunter auch die Albert-Einstein-Realschule (AES) in Essen-Rellinghausen. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Kinder ein Instrument für zu Hause erhalten, auf dem sie jederzeit üben können. Im Angebot sind verschiedenste Instrumente, von der Querflöte über Geige bis zum Schlagzeug. Seit drei Jahren unterrichten Fachlehrer vom Musikhaus Rhein-Ruhr im direkten Anschluss an den Unterricht ihre Schüler in den Räumen der Schule. In kleinen Gruppen von zwei bis acht Schülern lernen sie so, ihr Instrument zu beherrschen und in der Gruppe zu spielen.

Ein bis zwei mal im Jahr stellen die Musikschüler ihren Eltern, den Lehrern und Mitschülern ihr Können im Rahmen der Veranstaltung „Showtime“ vor. Das ist immer wieder ein großer Erfolg für die Teilnehmer und für das Projekt „Jedem Kind sein Instrument“.



Geburten, Hochzeite, Todesfälle - Im Standesamt wird nur geheiratet? Stimmt nicht ganz. Zeus sah sich dort genau um.
 Essen, 06.05.2010, Zeus-Reporter Fabian Saur, Klasse 8c, Albert-Einstein-Realschule in Essen

Am 22.04.2010 fand der Boys and Girlsday statt. Ich machte mein Praktikum beim Standesamt-Essen und ging mit gemischten Gefühlen dort hin. Man denkt ein Standesamt hat nur etwas mit Heirat zu tun, aber da lag ich ganz falsch...

Dort gibt es verschiedene Abteilungen so wie die Geburtenabteilung, Heiratsabteilung und Sterbefallabteilung, wo ich übrigens meinen Tag verbrachte.Mein Tag begann dort um 8Uhr, ich wurde nett begrüßt und alle stellten sich mir vor. Das Klima ist dort sehr angenehm und die Beamten sind sehr witzig und offen für nette Gespräche.

Mir fiel sofort auf, dass man für die Arbeit sehr viel Konzentration mitbringen muss, damit man alle Akten bearbeiten und die Urkunden ausfüllen kann. Ein Fehler - und man muss die Urkunde neu erstellen.

Das Standesamt Essen hat ein Programm mit Zugriff auf die Einwohnermeldedatei, mit dem die Mitarbeiter nachsehen können, welchen Familienstand eine Person hat oder wo sie wohnt.

Nachdem man den Sterbefall in den Computer eingegeben und die Urkunden ausgedruckt hat, bringt man die Unterlagen zum Standesbeamten. Der liest diese genau und überprüft sie mit dem Stammbuch, ob alle Daten stimmen. Sind alle Daten richtig, unterschreibt der Standesbeamte die Urkunden. Nachdem diese Arbeit erledigt ist, wird die Urkunde archiviert und weiter geleitet.

Ich wurde nun von der Mitarbeiterin Claudia weiter durchs Amt geführt .Sie zeigte mir das Archiv, wo viele Regale mit alten Geburten-, Heirats- und Sterbebüchern standen die bis 1900 wenn nicht noch mehr zurück reichten. Sie zeigte mir meine Geburtsurkunde und die Heiratsurkunde meiner Eltern. Später habe ich mir eine Trauung angesehen. Diese hab ich mir ganz anders vorgestellt, statt langer Predigten wird es nur kurz und formell gemacht.

Nach diesem Ereignis ging ich wieder in die Sterbefallabteilung, um dort eine Angestellte zu interviewen. Jasmin Seitz hat sich bereit erklärt, mir ein Interview zu geben. „Ich habe damals eine Ausbildung in der Verwaltung gemacht und dort wurde mir eine Stelle angeboten, wofür ich mich sofort bewarb“, erklärt sie, warum sie im Standesamt arbeitet. Der Job im Büro sei gar nicht langweilig: „Nein, man erlebt hier immer wieder was Neues und es macht richtig Spaß, mit solchen netten Mitarbeitern zusammen zuarbeiten.“

Mein Tag endete um 14.30h. Meine Eindrücke über das Essener Standesamt sind sehr positiv. Es gibt dort sehr nette Mitarbeiter, die immer gute Laune mitbringen und man fühlt sich dort richtig wohl. Das Standesamt hat nicht nur was mit Heirat zu tun, sondern hat auch noch viele andere Abteilungen wo sich nette und kompetente Mitarbeiter zeigen.

Was man mitbringen muss für diesen Beruf, ist ein gutes Allgemeinwissen und Deutsch-kenntnisse. Man muss sehr gut mit anderen Menschen umgehen können.



Zwischen Lasern und Sensoren
 Essen, 06.05.2010, Zeus-Reporterin Melissa Carls, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen

Am Donnerstag, 22. April, war der „Girls' and Boys' Day". Die Jungen durften für einen Tag in einen typischen Frauenberuf rein-schnuppern, die Mädchen in einen typischen Männerberuf. Ich war bei ifm electronic, einer Firma, die Sensoren herstellt. Am Anfang war ich etwas aufgeregt, da ich nicht wusste, was auf mich zu kommt. Im Hauptgebäude angekommen, wurden wir in einen großen Raum geführt. Nachdem wir uns alle vorgestellt hatten, bekamen wir in einer Präsentation alles Wichtige über ifm electronic und die Berufe dort erklärt.

Die Vorstellung aller Produkte der Firma war zwar anschaulich, aber aufgrund der vielen Informationen leider auch etwas langweilig. Um einiges interessanter war dagegen der folgende Teil: „Technik zum Anfassen", bei dem wir verschiedene Sensoren ausprobierten und erfuhren, wie ein Sensor funktioniert und wo er eingesetzt wird.

Besonders viel Spaß hatten wir damit, mit Lasersensoren zu spielen und zu testen, wann ein Sensor sich aktiviert. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war meine Aufregung verschwunden und ich fühlte mich richtig wohl, war begeistert von den Sensoren und von der gemütlichen Atmosphäre. die hier herrschte.

Nach einer kurzen Pause zeigte uns ein jüngerer Mitarbeiter ein Modell, in dem alle Arten von Sensoren eingebaut sind. Das veranschaulichte, wie die Sensoren in Aktion arbeiten. Zu guter Letzt besprachen wir, wie wir den „Girls' and Boys' Day" fanden und gingen gemeinsam in die Kantine zum Mittagessen, dann verabschiedeten wir uns voneinander. Der Tag hat mir sehr viel Spaß gemacht und mein Interesse für die Arbeit mit Sensoren geweckt.



Überall nur Baustellen
 Essen, 06.05.2010, Zeus-Reporterin Nina Klose, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen

Essen gleicht einer riesigen Baustelle! Überall wo man hinsieht sind nur noch Baustellen. Die Uni wird vergrößert, in der Innenstadt wird die Synagoge restauriert (der Vorplatz wird erneuert), am Hauptbahnhof wird immer weiter gebaut und eine riesige Baustelle befindet sich auch am Steeler S-Bahnhof. Was soll das? Hat Essen etwa zu viel Geld?

Oder wollen sie die Stadt verschönern, weil Essen jetzt Kulturhauptstadt 2010 ist. Fragen über Fragen. Wann werden die defekten Straßen, die im Winter so ramponiert wurden, erneuert und wann gibt es wieder Geld für die Schulen, die es dringend gebrauchen könnten? Nun sollen vielleicht sogar einige Theater geschlossen werden und das neue RWE-Stadion wird jetzt doch nicht gebaut, da Essen es nicht finanzieren kann.

Denn die Stadt ist einfach pleite. Was geschieht jetzt und wie wird es weitergehen? Wir wissen es auch nicht und hoffen, dass es bald eine Lösung gibt.



Mädchen und Motoren - Nachwuchs-Journalisten sahen sich auf der Baustelle um
 Essen, 30.04.2010, Zeus-Reporterin Nina Isabell Klose, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen

Am Donnerstag, 22. April, war der „Girl's and Boy's Day". Schüler und Schülerinnen der achten Jahrgangsstufe aus ganz NRW hatten die Gelegenheit in einen Beruf des anderen Geschlechts zuschnuppern. Unter ihnen drei Mädchen der Albert-Einstein-Realschule.

Nina, Daniela und Nina Isabell durften nach Essen-Vogelheim zu einer Firma für Baulogistik fahren. Dort werden alle Kompetenzen rund um die Logistik von Baustellen in einem modular aufgebauten Angebot gebündelt: Sie vermieten und verkaufen Baumaschinen, Baugeräte sowie Rüstungen und Schalungen.

Die drei bekamen Arbeitskleidung und wurden über das Gelände geführt. Ihre Fragen wurden sogar vom Chef persönlich beantwortet. Nach einer kurzen Pause durften sie Bagger fahren, einen Kran lenken und einen Motor auseinander bauen. „Es hat Spaß gemacht und war echt lässig. Überhaupt nicht stressig."

Am Ende des Tages sahen die Mädels wie Schornsteinfeger aus. Aber in einem waren sie sich einig: „Es war echt cool, besser als Schule." Sie waren erschöpft und freuten sich auf ihre Dusche...



Schwer und schön - Abwechslungsreiche Arbeit auf dem Friedhof
 Essen, 30.04.2010, Zeus-Reporterin Irini Marku, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen

Am 22. April war der „Girl's and Boy's Day". Diesen Tag verbringen die Mädchen in typischen Männerberufen und die Jungs genau umgekehrt. Ich verbrachte meinen Tag in der Gärtnerei Streicher, dort half ich hauptsächlich beim Friedhofsgärtner.

Donnerstagmorgen um acht Uhr ging ich zum Friedhof in Burgaltendorf. Dort traf ich mich mit dem Friedhofsgärtner.

Als erstes füllten wir einige Gießkannen mit Wasser, stellten sie in eine große Schubkarre und fuhren los. Wir fuhren an den verschiedensten Gräbern vorbei: es gab große und kleine, auffällige und schlichte und es gab Kindergräber und Urnen. Nun stand Düngen und Gießen auf dem Programm. Als wir damit fertig waren, war es schon 9.30 Uhr und ich konnte nach Hause gehen - endlich frühstücken.

45 Minuten später trafen wir uns im Laden wieder und räumten ein paar Bretter und Pappe in große Müllcontainer. Damit waren wir erst gegen Mittag fertig. Nun konnte ich 90 Minuten Mittagspause machen. Ich ging noch einmal zum Friedhof. Dort angekommen konnte ich harken. Ich fegte Blätter und Ästchen zusammen zu einem Häufchen. Als ich fertig wurde, war es schon 15.30 Uhr. Jetzt konnte ich nach Hause gehen und ausruhen, ich hatte einen schweren und schönen Tag hinter mir. 

 

Mein Tag beim Glasnotdienst
 Essen, 30.04.2010, Zeus-Reporterin Rebecca Brink, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen

Neulich fand der Boy’s and Girl’s Day statt. Jungs und Mädchen mussten die Rollen tauschen, also gingen alle Mädchen in einen typischen Männerberuf und alle Jungs in einen typischen Frauenberuf. Ich ging zu der Firma „Glas Gischler“.

Als ich morgens dort ankam, wurde ich begrüßt und mir wurden die wichtigsten Geräte wie z.B. die Schleifmaschine und das Glasschneidegerät erklärt. Außerdem wurden mir noch alle Glasarten gezeigt - auch besonders seltene. Die verschiedende Glasstärken wie z.B. zwei Millimeter oder acht Millimeter wurden mir auch gezeigt und man hat mir erklärt, für welche Fenster welche Stärke eingesetzt wird.

Nachdem dies alles geschehen war, fuhr ich mit den Mitarbeitern mit zu den Baustellen. Dort war kurz zuvor ein Einbruch und die Arbeiter mussten eine neue Scheibe einbauen. Zuerst nahmen sie die Rahmen raus, entfernten den Rest der Scheibe und setzten die Neue ein, versiegelten sie und befestigten den Rahmen wieder. Als sie mit dieser Arbeit fertig waren, fuhren wir weiter. Auf der Fahrt wurde mir erzählt, dass in vielen unterschiedlichen Situationen neue Scheiben eingebaut werden müssen, z.B. nach einem Einbruch, in einem Neubau oder wenn die Scheibe kaputt ging.

Der Chef und Inhaber der Firma macht außerdem einen 24-Stunden-Notfalldienst, über den er berichtet hat. Dieser Notdienst ist ein ganz besonderer Dienst, denn wenn Einbrüche oder Stürme waren, ist er jederzeit erreichbar und kommt selbst um zwei Uhr Nachts zu dem Ort und tauscht die Scheiben aus oder repariert sie.

Insgesamt war es ein spannender Tag, an dem ich viel gelernt habe.

 

Männer sind peinlich, Frauen aber auch
 Essen, 28.04.2010, Zeus-Reporterin Pia Bösebeck, Klasse 8a, Albert-Einstein-Realschule in Essen

Vom 22. bis 24. April war der Comedian Mario Bart in Oberhausen mit seinem neuem Programm „Männer sind peinlich, Frauen aber auch" zu Gast. In insgesamt drei Vorstellungen brachte er seine Fans zum lachen.

Das Ereignis war bereits ein Dreivierteljahr im Voraus ausverkauft. Jede Vorstellung dauerte zwei Stunden plus Pause. Seine Texte sind aus dem Leben gegriffen, alles was er gesagt hat, kann wirklich passieren. „Viele können sich mit den Texten identifizieren", so ein Besucher. Durch die Erzählweise und die Gesten wurden die Witze noch besser und anschaulicher.
Nächstes Jahr auf Schalke

Der erste Sketch handelte von einem Cluburlaub und dem Hinflug. Der zweite von einer Fahrt und dem Aufenthalt in einem Chakra Hotel. In dem dritten Sketch ging es ums Renovieren und im vierten um ein Erlebnis im Madison-Square-Garden. Die letzte Vorstellung war durch eine Improvisationsnummer ein Highlight. Nächstes Jahr tritt Mario Barth noch mal mit dem selben Programm in der Veltins-Arena auf Schalke auf.




Veröffentlicht am:
09.07.2010