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Werkzeug für Haiti

AES-Spende geht an die Salesianer


Stellvertretend für die gesamte AES-Schülerschaft übergeben Cindy, Lars, Romina, Laura und Melina (von links) den Scheck über 5961,12 Euro an Stadtjugendseelsorger Pawel Klos.


Pater Pawel Klos bedankt sich bei Lars Baur, 6a, der mit seiner Schwester in der Nachbarschaft über 200 Euro auftrieb und Romina, die im Altenheim mithalf.

Eins war klar: Da muss man helfen und zwar sofort! Gleich nachdem die Studentin Medgy Liburd in der AES-Aula ihren sehr persönlichen Vortrag über die Haiti-Erdbebenkatastrophe gehalten hatte, strömte die Schülerschaft aus, um Geldmittel aufzutreiben. (Siehe auch Bericht „Albert Einstein hilft Haiti“.)   

Da war Kreativität gefragt. Und so wurden Spenden gesammelt, Opas Elektrik repariert, eingekauft, Auto geputzt, Hunde ausgeführt, Musik gemacht - das ganze Programm guter Ideen für den guten Zweck aktiviert. Die Kinder und Jugendlichen gaben Einfälle, Kraft und Freizeit und bekamen Geld und jede Menge intensiver Erfahrung zurück. Melina und Laura aus der 7c, die bei einer Straßensammlung in der Innenstadt rund 120 Euro aufbrachten, erlebten, wie die Passanten zunächst skeptisch waren, aber durch ihre Überzeugungskraft dann doch die Geldbörse zückten. „Einer hat sogar 20 Euro gegeben“, berichtet Laura. Romina und Cindy aus der 5a erlebten viel Freude und Spendenbereitschaft durch ihre Mithilfe an der Karnevalsvorbereitung in einem Rüttenscheider Altenheim. „Die waren total nett“, erinnern sich die Beiden.
 


Stolze Summe für den guten Zweck.

Und so war auch Stadtjugendseelsorger Pawel Klos, Mitglied der Salesianer Don Boscos beeindruckt und erfreut über den Einsatzwillen der Schüler. Er nahm den Scheck über 5961,12 Euro für den Orden entgegen, um das Geld umgehend zum Projekt „Werkzeug für Haiti“ weiter zu leiten. Die Wahl war auf die Salesianer gefallen, weil sie bereits seit den 80er Jahren in Haiti arbeiten. Dadurch können Spender und Spendensammler sicher sein, dass das Geld schnell und unbürokratisch ankommt und direkt am Katastrophenort wirksam wird. Das dortige Projekt bildet Jugendliche in handwerklichen Berufen aus. Pater Pawel Klos berichtet: „Die Zelte für den Unterricht stehen schon“, so dass das Ordensmotto Realität wird: „Damit das Leben junger Menschen gelingt“.

Michael Rausch




Veröffentlicht am:
07.03.2010