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Andorra ist überall

Wiener Forum-Theater zu Gast in der AES


Der Leiter gibt eine kurze Einführung

Ein angejahrter Kleinbus mit österreichischem Kennzeichen rollt langsam auf den Schulhof. Als erster springt ein weißer Hund heraus und inspiziert die Umgebung. Ihm folgt eine Handvoll Schauspieler des Forum-Theaters, Wien. So stellt man sich eine reisende Theatertruppe vor. In Nullkommanichts sind mit Hilfe weniger Schüler Kulisse und Licht ausgeladen und aufgebaut. Es kann losgehen.


Das Liebespaar Barblin und Andri

Das kleine Wiener Tournee-Theater bietet Schulen spezielle Inszenierungen von „Andorra“ und „Der zerbrochene Krug“ an. Da hatte Deutschlehrerin Kerstin Walther sofort zugegriffen, „Andorra“ passte perfekt in den Lehrplan und so konnten ihre Schüler aus 9 und 10 nach intensiver Auseinandersetzung mit der Lektüre das Thema mit der Theateraufführung abschließen.


Die heile Welt des Priesters ist nur Fassade.

Die flexible Truppe hatte Max Frischs immergrünes Stück zu einer Spezialinszenierung komprimiert und ließ manchen Darsteller gleich in mehrere Rollen schlüpfen. Antisemitismus, Mitläufertum und Diskriminierung, die großen Gefahren für eine Gesellschaft, wurden vom Forum-Theater in eindringlichen Bildern und Dialogen über die Rampe gebracht. Sie machten klar, dass Andorra überall ist und das junge Publikum konnte diese Schlussfolgerung mühelos nachvollziehen. Es dankte dem Ensemble zum Schluss mit anhaltendem Applaus.


Barblin will ihn nicht! Der abgewiesene Soldat.

 Michael Rausch




Veröffentlicht am:
21.12.2009