Unser Logo Unsere Schule Unser Hundertwasser-Flur Stadtwaldfest Skifreizeit in Mittenwald Jedem Kind sein Instrument Freiarbeit nach Montessori Fußballturnier
Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Roadshow zur Berufswahl

Ausbildungsoffensive an der AES


Die Auszubildenden der Ausbildungsoffensive 2009 besuchten die Albert-Einstein-Realschule. In lockerer Talkrunde (v.l.) Jacqueline Musli, Moderatorin Sylvia Czapiewski, Sonja Wirth zur Osten und Sascha Schleicher.

Welcher Beruf ist für mich der richtige? - Wie wär’s mit Servicefachkraft für Dialogmarketing? Diese etwas sperrige Berufsbezeichnung muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen, bevor man nachfragt. Dahinter verbirgt sich die Kundenberatung und Auftragsbearbeitung in einem Call-Center. Jacqueline Musli ist gerade in der entsprechenden Ausbildung und berichtete gemeinsam mit Anlagenmechaniker Sascha Schleicher und Bäckereifachverkäuferin Sonja Wirth zur Osten über ihre Erfahrungen. Unter Anleitung von Radio-Essen-Moderatorin Sylvia Czapiewski präsentierten sich die Auszubildenden in der Rellinghauser AES-Aula in einer Talk-Runde, um den Schülern der Klassen 9 die Berufswahl etwas zu erleichtern.


Markus Lueg, Lehrer und Berufswahlkoordinator, eröffnet die Runde.

Unter der Schirmherrschaft der Agentur für Arbeit hatte die „Ausbildungsoffensive 2009“, eine Initiative von sechs Essener Firmen, eine „Roadshow“ auf die Beine gestellt und durch die Essener Schullandschaft geschickt. Sylvia Czapiewski mahnte in der Anmoderation zur Eile: „Viele von Euch glauben, sie hätten noch soooo viel Zeit.“ Dem ist aber beileibe nicht so! In wenigen Monaten beginnen die Berufspraktika und die ersten Kontakte werden geknüpft, Vorentscheidungen zur Berufswahl werden getroffen und auch das eine oder andere Bewerbungsgespräch findet statt. Da ist man gut beraten, sich vorher optimal zu informieren.


Tim präsentiert ein Übungsstück aus der Lehrwerkstatt der Stadtwerke Essen.

Die drei Azubis plauderten aus dem Nähkästchen, über Details zum Berufsalltag, Verdienstmöglichkeiten, Aufstiegschancen und Betriebsklima. Sie gaben wertvolle Tipps zum Erscheinungsbild, zum Auftreten und der Bewerbung selbst: „Wer grobe Schwächen hat, sollte auf jeden Fall jemanden bitten, die Bewerbung gegen zu lesen.“ Während die Auskunft über die Anzahl der geschriebenen Bewerbungen von Jacqueline („70 – 80“) die Schüler sichtlich schockte, erntete Sascha mit der Aussicht auf Übernahme für Einsatzwillige positive Reaktionen.
Für alle weitergehenden Fragen standen weitere Azubis und deren Ausbilder, die ebenfalls an der Veranstaltung teilnahmen, parat. So präsentierte Tim ein Übungsstück aus verschiedenen Materialien und Verbindungstech-niken. Das Wichtigste, so wusste auch die Moderatorin aus eigener Erfahrung, ist Eigeninitiative. „Die Jobs kommen nicht zu dem, der darauf wartet.“

Michael Rausch




Veröffentlicht am:
09.11.2009