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SCIENC-E-XPRESS

Die Technik-Kurse 9/10 im SCIENC-E-XPRESS



Der Zug zum 60-jährigen Bestehen der BR Deutschland machte auf seiner EXPEDITION ZUKUNFT auch Station in Essen-Hbf. Die Technik-Kurse 9 u. 10 der AES nutzten die Gelegenheit, sich in den 12 Waggons einen Eindruck vom aktuellen Forschungsstand zu verschaffen.

Nach einem historischen Rückblick :  

  • 1953 > Entdeckung der DNS-Struktur
  • 1969 > Landung auf dem Mond
  • 1978 > 1. Retorten-Baby
  • 1983 > AIDS-Virus erkannt
  • 1989 > das www beginnt
  • 1998 > google startet

stellten sich in Wagen 1 die Aufgaben des 21.Jahrhunderts zur

  • Ernährung der Weltbevölkerung
  • Nutzung der Rohstoffquellen und Schutz der Ressourcen und der Umwelt.

Evolution von Mensch und Universum waren Thema in Wagen 2, wo Simulationen des Urknalls durch PC-Demo und Präsentation eines riesigen Labor-„Tunnels“ veranschaulicht wurden. 

Inwieweit Maschinen eines Tages „denken“ können, wird nur eingeschränkt an speziellen Fertigkeiten Fußball-Roboter/Schach-Computer gezeigt. Ihnen fehlt als entscheidender Faktor der empfindliche Tastsinn des Menschen.

Die Welt des Nano-Kosmos aus Wagen 3 führte uns die Funktion eines Rasterkraft-Mikroskops mittels Laser-Abtastung sowie winzigste lebendige Maschin“chen“ vor Augen: die sogenannte „synthetische Biologie“ arbeitet im 1.000.000stel mm-Bereich der Atomteilchen und nutzt Biowissenschaft mit Nano-Technologie.

Die Medizin der Zukunft (Wgn. 7) wird Krankheiten wie Krebs, Aids, Demenz, Diabetes etc. durch „Operation“ von Genen gezielt behandeln können. Isolierung von Genabschnitten sollen sowohl schädliche Auswirkungen im Körper ausschalten als auch Veränderungen für neue Züchtungen noch intensiver nutzen.

Die Lebensmittel der Zukunft (Wgn. 8) werden durch Trennung der einzelnen Inhaltsstoffe eine ganz persönlich zugeschnittene Ernährung abgestimmt auf die eigenen Gene ermöglichen.

In „digitalen Fabriken“ (Wgn. 9) sind nicht nur alle Produktionsabläufe automatisch gesteuert, sondern am PC konstruierte Gegenstände können aus Kunststoff auch direkt hergestellt werden. Die Fabrik der Zukunft wird viele natürliche „Errungen-schaften“ der Natur nachzubauen versuchen, wie z.B. schon bekannte wasser-abweisende Schichten der Lotusblüten, Schwimmanzüge ähnlich der Haihaut, Seepocken-Leim, …

Neue Energie-Quellen gab es in Wagen 6 zu entdecken. Rohstoffe der Zukunft könnten Wasserstoff aus künstlicher Fotosynthese oder Kohle aus erhitzten Pflanzen-Abfällen sein : bricht man diesen Verkohlungsprozeß unter 180° nach 5h vorzeitig ab, so gewinnt man wertvolle Erde, die als fruchtbare Bodenbedeckung dienen kann.

Das Fazit der Schüler reichte von „lehrreich“(Lars) und „vielseitig“(Lukas und Lukas) über „cool“(Jerome) bis hin zu „gutes Design“ (Dominik). 


Burghard Hildebrand




Veröffentlicht am:
18.09.2009