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"Jungen" & "Mädchen" der 6d

Projekttage der Klasse 6d "Jungen" & "Mädchen"

Die Idee zu diesen Projekttagen entstand Ende letzten Jahres. Anstoß war eine Beschwerde der Mädchen meiner Klasse über die Jungen. "Warum kommen die eigentlich immer nur mit Schubsen oder Beinchenstellen an uns ran?" - "Die nerven einfach!" usw. waren die Aussagen. Ein Gespräch (nur mit den Jungen) und natürlich auch nur mit den Mädchen folgte. Die Idee nahm langsam Form an.

Natürlich können zwei Projektnachmittage die (Schul)-welt nicht verändern. Doch es kommt etwas in Bewegung, Verständnis wird entwickelt, Verein-barungen werden getroffen.

26. Mai 2oo9: »Wann ist ein Jung' ein Jung'«

Ein Tag nur für die Jungen mit Knut Salomon, Trainer Persönlichkeitsentwicklung, Risikomana-gement und dem Klassenlehrer Herrn Linneweber.

Schon im Vorlauf hatten alle Jungs eine individuelle Aufgabe für die Vorbereitung erhalten, mussten sich organisieren, absprechen, planen. Am Dienstag selber waren die Jungs ab 14h30 erst einmal richtig gefordert. Teamgeist war nötig bei der "Entführung" (wie lotsten wir die Entführten zu uns in den Wald, wo wir doch selbst kaum wissen, wo wir sind. Alle 10 Minuten war ein auf 30 Sekunden begrenztes Telefongespräch erlaubt), Verant-wortung für einen anderen dann bei der "Blindführung" (im Regen! Total egal!) über Klettergerüste oder Leitern, durch Reifen etc., es gab Themen für Gruppengespräche, Selbstorganisation (wer sammelt Feuerholz, wer kümmert sich um den Grill, wer räumt auf), ein Magier 'entlockte' den Jungs ihre Wünsche in Bezug auf die Schule und zum Schluss, bevor um 21h die Eltern am Feuerplatz auftauchten, musste noch jeder der Männer am Feuer in einem Ritual sein Ergebnis des Gruppengesprächs ("Was ist mein nächster Schritt, um Probleme im Schulalltag zu verändern") präsentieren.

Eckhard Linneweber

Die Fotos wurden gemacht von Fabian Reißberg, Klasse 8b, der uns an diesem Tag netterweise begleitete. Die nachfolgenden Texte natürlich von den Schülern.

"Am 26. Mai trafen wir uns bei Herrn Linneweber. Dort wartete auch Herr Salomon, den wir Kurt nennen durften. Mit ihm gingen wir dann in den nahegelegenen Wald, aber nur mit ein paar Leuten, denn die anderen mussten extra zu spät kommen und uns dann im Wald finden. Wir durften jede 10 Minuten einmal für 10 Sekunden einen Tipp geben, wo wir waren. Danach sind wir zum Emil-Frick-Heim gegangen. Dort angekommen haben wir Vertrauensübungen gemacht. Danach haben wir Holz für ein Lagerfeuer gesammelt, danach haben wir gegrillt. Wir haben als erstes den Grill nicht angekriegt, weil wir Öko-Grillanzünder benutzt haben, aber nachher haben wir es dann doch hingekriegt. Es war total cool, aber es hat leider geregnet, aber das haben wir fast nicht gemerkt." 
Fabian Scheuer

"Der Jungentag fing für mich am 26. 5. um 15h15 bei Herrn Linneweber zu Hause an. Da traf ich dann Tom, Benjamin, Sven und Nick, aber natürlich auch Herrn Linneweber. Als wir da waren, lag neben einer Bank ein Baumstamm, wo ein Handy (mit einem S auf der Rückseite) lag. Dann mussten wir die anderen suchen, das war sehr lustig, weil wir eine Münze geworfen haben. Wir sind zwar einen anderen Weg gegangen, aber zum Schluss haben wir sie gefunden, weil wir ein älteres Ehepaar gefragt haben. Dann sind wir zusammen mit dem Knut und dem Fabian, der im Moment in der 10. Klasse ist, gegangen. Wir wussten nicht, wo wir hingehen, aber dann waren wir am Emil-Frick-Haus. Der Kurt hat in den Tagen davor einen Blinden-Parcours aufgebaut, den wir bezwingen mussten. Das war das lustigste am ganzen Jungentag." 
Daniel Kemper


"Der Jungentag am 26. 5. war cool. Die Entführung war lustig. Das Spiel 'Entführt' wurde zur Einführung gespielt. 2 Gruppen gab es, eine musste sich verstecken, die andere musste sie suchen. Als wir am Emil-Frick-Heim ankamen, machten wir eine Vertrauensübung. Einer führte einen mit einer Augenklappe oder einem Schal. Es ging über Tische, über Wippen, über Baumstämme und man musste klettern und blind werfen und treffen. Jeder führte mal und war auch einmal blind. Dann wollten wir Feuer machen. Einmal ein kleines Grillfeuer und einmal ein großes zum Spaß. Wir haben ca. eine dreiviertel Stunde nur Holz für das große Feuer gesammelt. Es gab Würstchen und Koteletts, nur für den Benjamin gab es vegetarische Spieße. Doof fand ich aber, dass es keinen Ketchup gab. Aber schlimm war es nicht. Hat trotzdem geschmeckt. Dann kam der Luca dazu. Er hatte was am Bein und kam daher später. Wir haben mit den Schaukeln gespielt, an der Seilbahn gezogen und sind auf Bäumen herumgeklettert. Schließlich kam es zum Abschluss: Wir haben erzählt, was wir vorhaben im Unterricht zu ändern. Manche sagten, sie rufen nicht mehr rein, andere meinten, sie ärgern keine Kinder mehr. Dann kamen unsere Eltern. So ging ein schöner Tag von Männern zu Ende." 
Pascal Sakoschek

"Es war an dem 25. Mai 2009. Der Tag fing gut an, wir hatten Sportfest. Als wir wieder zuhause waren, sollten wir noch etwas essen und dann zu Herrn Linneweber fahren. Herr Linneweber stand auf der Straße und empfing uns. Benedict, Christoph, Phillip, Fabio, Fabian, Nils, Pascal und noch ein Fabian waren in einer Gruppe. Sie gingen los und versteckten sich im Wald mit einem Freund von Herrn Linneweber. Er heißt Knut und ist saucool. Der Rest der Jungen in unserer Klasse kam später zu den Ersten, weil sie die erste Gruppe suchen sollten. Als sie sich wieder gefunden hatten, gingen Herr Linneweber und Knut mit den beiden Gruppen zum Emil-Frick-Heim und dort haben wir (die Klasse) uns untergestellt und uns unterhalten. Dann ging die Hälfte von uns mit Knut weg, die anderen haben die Augen verbunden bekommen und die Anderen kamen wieder und führten die mit den verbundenen Augen über Bänke, Tische, Spielzeuge und so weiter. Dann waren die anderen mit Führen dran. Später, als alle mit führen einmal dran waren, sollten ein paar Holz holen, ein paar Feuer machen, ein paar Grill anzünden und Pascal und Christoph haben ein Kondom aufgeblasen. Das Feuer wurde immer größer. Wir durften uns ans Feuer setzen. Wir aßen Würstchen und Steaks. Als es schon spät geworden war, holten und die Eltern ab. Es war ein wunderschöner Tag." 
Benedict Großilbeck

"Als erstes sind wir in der Lerchenstraße eingetroffen, danach sind wir losgegangen. Wir waren sechs und mussten die anderen erst finden. Wir hatten damit einige Schwierigkeiten. Wir haben eine Münze geworfen, um die anderen zu finden und nach einiger Zeit haben wir die anderen gefunden. Mit Herrn Knut sind wir dann zum Emil-Frick-Heim gegangen und als wir dort angekommen sind, hat es angefangen, zu regnen. Als erstes mussten wir uns die Augen verbinden und die ohne Augen-binden mussten uns führen. Tom hat mich geführt, deswegen bin ich zweimal hingefallen. Als wir wieder angekommen waren, habe ich Christoph geführt und er ist auf einem Baumstamm ausgerutscht. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt. Ich und meine Gruppe war für den Grill eingeteilt. Wir hatten Probleme mit dem Grill, weil wir Öko-Anzünder hatten, aber er ging an und wir haben gegrillt und ein Lagerfeuer gemacht." 
Sven Peiker

"Es war ein toller Nachmittag. Die Jungs der 6d trafen sich um 14h44 bei Herrn Linneweber am Haus. Als es losging, führte Knut Salomon, der Betreuer, eine Gruppe der Jungs an eine Stelle im Wald. Die andere Gruppe bei Herrn Linneweber sollten die Jungs per Telefon, die die eine Gruppe alle 10 Minuten 20 Sekunden lang anriefen, finden. Als auch das geschah, ging es zum Emil-Frick-Heim im Stadtwald. Knut und Herr Linneweber hatten einen Parcours aufgebaut. Ein paar Jungs sollten die anderen blinden Jungs führen und danach tauschen. Das alles sollte ohne reden geschehen. Als es dann plötzlich anfing zu regnen, sollten wir den Parcours abbauen. Danach sammelten wir Holz, um ein Lagerfeuer anzuzünden. Als es dann wieder aufhörte zu regnen, fingen wir an zu grillen. Das Fleisch war saftig und lecker. Am Lagerfeuer spielten wir noch ein Spiel. Aber dann kamen auch gegen 20h44 die Eltern, um uns abzuholen. Als wir uns dann alle verabschiedeten, gingen wir fröhlich, müde und erschöpft nach Hause. Und dann schliefen die "echten Männer" auch schon ein." 
Robert Bähren

"Unser Jungentag war sehr schön. Wir hatten sehr viel Spaß. Als erstes haben wir uns im Wald gesucht. Wir hatten ein Telefon und die andere Gruppe auch und sie haben uns immer geführt. Herr Linneweber war auch dabei und seine Söhne sind mit dem Roller hinter uns her gelaufen aber Herr Linneweber hat sie wieder weggeschickt. Dann sind wir mitten in den Wald gelaufen." 
Nik Raeth

"Der Jungennachmittag war einfach nur super toll! Als erstes haben wir uns alle begrüßt. Es kam nur ein Teil der Jungen. Später sind wir mit Knut Salomon in den Wald gegangen. Wir durften verstecken spielen. Der andere Teil der Gruppe kam später. Wir durften immer 10 Sekunden telefonieren, damit die andere Gruppe uns finden konnte. Schließlich haben sie uns über Umwege gefunden. Dann sind wir zum Emil-Frick-Heim gegangen. Dort haben wir uns den restlichen Tag aufgehalten. Zuerst haben wir die Augen verbunden bekommen. Ich habe Benedict geführt. Es war super lustig. Benedict ist aus Versehen zwischen zwei Bäumen stecken geblieben. Als ich ein paar Stunden später von Fabian geführt wurde, war es doppelt so lustig. Ich bin super oft hingeflogen. Hinterher haben wir noch ein Spiel gespielt, dies hieß "Der Magier". Der Magier war Daniel. Es war sehr lustig. Hinterher haben wir ein riesiges Lagerfeuer gemacht und gegrillt. Wir hatten verschiedene Truppen. Ich musste immer wieder Holz holen. Um 21 Uhr haben uns unsere Eltern abgeholt. Wir haben uns alle noch ans Lagerfeuer gesetzt. Später sind dann alle nach Hause gegangen. Wir hatten alle super Spaß. Es war super toll!" 
Phillip Heupel

"Es war schön, erstmal mit Herrn Salomon Knut und Herrn Linneweber was zu machen. Als erstes sind wir in den Wald gegangen, aber ein paar Kinder waren noch nicht da. Also hat Herr Linneweber gesagt, geht erst mal in den Wald, ich komme aber in 10 Minuten nach. Das hat er aber extra gesagt für ein Spiel. Dann haben wir es gespielt und danach sind wir zum Emil-Frick-Heim gegangen. Da haben wir auch Spiele gespielt und gegrillt und Feuerholz geholt für ein Lagerfeuer. Um ca. 9 Uhr abends kamen unsere Eltern. Und haben uns abgeholt. Wir hatten alle super viel Spaß. 
 
Und ich fand es mal schön, mit unserem Klassenlehrer was zu machen." 
Fabio Vacilotto

12. Juni 2oo9: »Neue Jungen braucht das Land«
Dies war nun der Tag nur für die Mädchen mit Steffi Turay, Sozialpädagogin & Atemtherapeutin und dem Klassenlehrer Herrn Linneweber.
Auch hier hatten alle Mädchen im Vorlauf eine individuelle Aufgabe für die Vorbereitung erhalten, mussten sich organisieren, absprechen, planen. Dabei wurden schon kleine Unterschiede sichtbar. Am Mädchentag selbst gab es nämlich auch Ketchup und sogar Servietten. 
Thema des Mädchentags war "Meine Wut". Begonnen haben wir allerdings bei "Eis-2-3" da auf den vorher geschriebenen Wunschzetteln bei fast allen Mädchen "Eis essen" zu finden war. Und manchmal ist ein Klassenlehrer auch dafür da, Wünsche zu erfüllen. 
Dann ging es aber richtig los. Für die ersten Übungen war auch heute zuerst einmal Teamgeist nötig. Der "Tausendfüßler" misslang noch, der "Einbein-Ketten-Staffellauf" fand hingegen klare Siegerinnen. 
Es folgte der erste "Zweikampf". Bring dein Gegenüber aus dem Stand, ohne selbst deinen Stand aufzugeben. Nicht nur Kraft war hier gefragt, sondern vor allem Cleverness.
Später, auf einem Waldspielplatz gab es Gespräche nur unter Frauen - Herr Linneweber durfte spazieren gehen - und dann ging es ab in die "Wut". Mit aller Kraft und Energie einen dicken Stock zerschlagen oder dem Lehrer einen Schal aus der Hand reißen, den dieser aber nun so gar nicht losließ oder mit Batacas (mit Schaumstoff ummantelte Schläger) aufeinander losgehen. Gruppengespräche, Wünsche, weitere Spiele, ein Rätsel und natürlich Grillen rundeten den Tag ab. Highlight am Schluss war das gemeinsame Schreien bis zum Umfallen auf einer einsamen Eisenbahnüberführung - so laut und wild, dass einer der Zugführer sogar "zurückhupte"! 
Eckhard Linneweber


"Am 12. 6. 2009 haben wir Mädchen uns mit Herr Linneweber und Steffi an der Eisdiele "Eis-2-3" getroffen. Dann haben wir alle ein Eis gekriegt. Anschließend sind wir zum Haus von Herrn Linneweber gegangen und haben das Grillzeug bei ihm abgeliefert.
Als erstes haben wir ein Spiel gespielt, da mussten sich Alessandra, Lena, Lea, Dilara und ich aufeinander setzen. Als wir dann alle den Rhythmus gefunden hatten, hat Herr Linneweber der Stuhl weggezogen und wir mussten dann gegen Ahmedina, Alexandra, Carolin, Laura und Sabrina laufen. Unsere Mannschaft hat gewonnen.
Als nächsten gaben wir noch ein Spiel gespielt, da mussten wir uns an den Schultern fest halten und auf einem Bein hüpfen. Bei uns ist Lea hingefallen, dann Dilara, dann ich auf Dilara und Lena auf mich, das tat ganz schön weh und dieses Spiel haben wir dann durch den Sturz verloren. 
Daraufhin gingen wir auf einen Spielplatz, wo wir uns einen Stock holen sollten und dann durften wir unsere Wut rauslassen. Ich habe auf einen Zaun gehauen und da kam eine Frau und meinte, warum ich denn darauf hauen würde und dass ich das lassen sollte. Dann ging ich zu Herrn Linneweber und der klärte das dann.
Lena und ich, wir durften uns mit zwei roten Schaumstoffrollen hauen und die anderen mussten raten, was wir machen und dann durften wir das alle machen. Ich hatte sehr viel Spaß dabei.
1 1/2 Stunden später sind wir dann wieder zu Herrn Linnewebers Haus gegangen und haben noch ein bisschen gespielt und dann haben wir gegrillt.
Um 20:30 Uhr wurden wir dann abgeholt. Ich fand diesen Tag sehr, sehr lustig." 
Lena (Lenchen) Henke



"Der Girls-Day: Der Girls-Day war total lustig. Ich fand gut, als wir uns anschreien durften und als wir uns verprügeln durften. Ich hätte nie gedacht, dass wir auch Eis essen gehen würden. Als wir uns anschreien durften, war es sehr lustig, dass der Zugfahrer uns zugewunken hat. Oder als wir uns verprügelt haben, war es sehr gut, mal zu wissen, wie man sich fühlt, wenn man in eine Prügelei verwickelt ist. Der Girls-Day war sehr lustig, als wir die Spiele gespielt haben und die Alessandra immer so lustige Sachen gerufen hat wie z.B.: “Denkt, es wären Gucci-Schuhe”. Und als wir dann bei Herrn Linneweber gegrillt haben, war es auch lustig. Später konnten wir uns aussuchen, ob wir uns die Geschichte von Herrn Linneweber anhören oder was anderes machen wollten. Der größte Teil wollte die Geschichte hören und wir mussten raten, wie die Geschichte weitergeht. Und der Sohn von Herr Linneweber war auch dabei." 
Lena Robeck

"Der Mädchentag: Wir haben uns am Freitag, den 12.6., am Stadtwaldplatz an dem Eiscafé "Eis-2-3" getroffen. Dann sind wir zu Herrn Linneweber gegangen, haben dort unsere Sachen abgelegt. Aless war auch mit, das war total lustig. Dann sind wir auf einen Spielplatz gegangen und haben verschiedene Übungen gemacht. Dann durften wir uns frei bewegen und sind durch den Wald gelaufen. Als wir uns wieder auf dem Spielplatz getroffen haben, haben wir über Wut geredet, z.B. wenn wir uns aufregen oder so...
Später sind wir dann zurückgegangen, haben gegrillt bei Herr Linneweber und Spiele gemacht. Dann haben unsere Eltern uns abgeholt, das war lustig." 
Lea Breitbach 


"Am 12. 6. 09 um 14.30 Uhr haben wir uns am Stadtwaldplatz getroffen, bei der Eisdiele "Eis-2-3". Dann sind wir zu Herrn Linnewebers Haus gelaufen. Er hat uns erklärt, was wir machen werden und was wir vorhaben. Vor dem Haus haben wir Spiele gespielt mit Gruppen. Danach sind wir in den Wald gegangen - also auf den Spielplatz. Alle sind auf die Geräte drauf gegangen oder haben gespielt. Unsere Anführerin war Steffi. Sie ist sehr nett. Unser Chef war oder ist immer noch Herr Linneweber, er war auch nett. Und natürlich die Alessandra, sie war die Beste. 
Wir hatten das Thema “Wut”, es war sehr schön. Wir haben erst mal alles besprochen, was uns daran stört und was nicht. Danach musste jeder einen Stock suchen, damit wir die “Wut” rauslassen können. Am besten war Carolin. Dann sollten wir Dreier- oder Zweiergruppen bilden und dabei sollten wir uns überlegen, was uns bei den Jungen stört. Alexandra, Ahmedina und ich waren eine Gruppe. Wir sind in den Wald gegangen. Es war sehr schön. Aber wir durften nur 15 Minuten.
Als wir zurück gekommen sind, haben wir Augenbinden bekommen und mussten zuhören. Wir sollten heraus finden, was es war. Was war es wohl??? Es waren 2 Schläger überzogen mit Stoff. Damit konnten wir uns schlagen und die “Wut” rausholen und es hat sehr viel Spaß gemacht. Dann sind wir wieder zurück gelaufen und haben gegrillt, es war sehr lecker. Wir haben noch Spiele gespielt. Zum Schluss wollten wir schreien, dann sind wir auf eine Brücke drauf gegangen, weil wir sonst zu laut wären. Am lautesten war ich und jeder hatte Ohrenschmerzen, aber dann ging alles noch gut. Wir wurden abgeholt und haben kleine Bälle bekommen. 
Meine Meinung: Es war sehr schön. Man konnte alles rauslassen. So was können wir noch mal machen. Was mir ein bisschen fehlte, waren Power-Vertrauensübungen usw. Aber sonst war alles schön." 
Dilara Ay

"Wir trafen uns an der Eisdiele "Eis-2-3". Dort haben wir Eis gegessen. Jeder durfte zwei Bällchen. Als wir mit Eis essen fertig waren, gingen wir auf den Platz hinter der Bushaltestelle, Stadtwaldplatz. Da hat uns Steffi, die den Tag mit Herrn Linneweber geplant hat, das Thema gesagt, es war Wut. Nachdem sie uns erzählt hat, welches Thema wir haben, sind wir zu Herr Linnewebers Haus gelaufen. Dort haben wir zwei lustige Spiele gemacht. Anschließend sind wir durch den Wald zu einem Spielplatz gegangen. Auf dem Weg dorthin haben Ahmedina, Sabrina, Alessandra und ich uns Witze erzählt. Später sind wir dann am Spielplatz angekommen. Da bin ich erst mal schaukeln und klettern gegangen. Ein paar Minuten später rief uns Steffi. Wir sind alle zu den Bänken gegangen, die vor dem Sandkasten standen. Steffi hat uns gefragt, was uns richtig aufregt. Jeder hat was von sich erzählt. Herr Linneweber und sein Sohn sind unterdessen Ping-Pong spielen gegangen. Als wir alle etwas erzählt hatten, sollten wir uns um einen Schal streiten. Es sah wirklich lustig aus. Danach sollten immer zwei so eine Art Kissen nehmen und sich gegenseitig damit hauen. Ich habe es zweimal gemacht, einmal mit Dilara und das andere Mal mit Ahmedina. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Als jeder zwei oder dreimal sich verhauen durfte, sollten Zweier- oder Dreiergruppen eine halbe Stunde in den Wald oder woanders hingehen. Ich war mit Dilara und Ahmedina unterwegs. Wir bekamen eine Aufgabe, nämlich was wir an den Jungs aus unserer Klasse nicht gut finden und was wir dazu beitragen. Als alle wieder da waren, sind wir wieder zu Herr Linneweber nach Hause gelaufen. Von da aus sind wir zu einer Brücke gegangen über Bahngleisen. Da durften wir schreien, so laut wir konnten. Zwei Bahnführer haben uns gehört. Einer hat gehupt, der andere gewunken. Nach der Schreierei haben wir bei Herrn Linneweber gegrillt. Dieser Nachmittag hat mir sehr gut gefallen. Ich könnte mir vorstellen, das zu wiederholen." 
Alexandra Nellen

"Mädchenprojekt 2009! Als allererstes trafen wir uns an der Eisdiele am Stadtwaldplatz. Dort bekamen wir alle ein leckeres Eis unserer Wahl, das wir auch schon direkt dort aßen. Alessandra, ein Mädchen aus der 10. Klasse war so nett und ist mit uns gekommen. In der Eisdiele hat sie auch ein paar Fotos gemacht. Als wir dann das Eis aufgegessen hatten, sind wir zu dem Haus von Herr Linneweber gelaufen, wo wir Grillzeug und Taschen abgelegt haben und dann fing auch schon das erste Spiel an. Alexandra, Carolin, Sabrina, Ahmedina und ich waren in einer Gruppe und Alessandra, Lena, Lenchen, Dilara und Lea waren in einer Gruppe. Auf jeden Fall sollte sich das schwerste Mädchen auf den Stuhl setzen, das war in unserem Fall Alex. Danach kam ich auf Alexandras Schoß, auf meinen kam Carolin und dann Sabrina. Wir sollten uns alle zusammen von dem Stuhl fortbewegen, sollten aber auf dem Schoß seiner Unterperson bleiben. In diesem Spiel hat die andere Gruppe gewonnen. In einem anderen Spiel ging es darum, selber auf dem Boden zu bleiben, aber die Person, gegen die man selber gekämpft hat, sollten wir vom Boden wegbewegen. Doch als wir dann mit all den Spielen fertig waren, sind wir auf den Spielplatz gegangen, wo wir dann erst einmal alle in 2er - 4er Gruppen gespielt haben. Dann ging es um die erste Aufgabe im Wald. Alle haben sich einen Stock gesucht und dann haben wir sie irgendwo kaputt gemacht. Die 2. Aufgabe war, seinem Gegner einen Schal aus der Hand zu reißen. Und die 3. Aufgabe war, mit einem der Schaumstoffschläger, die Herr Linneweber mitgebracht hat, alle Wut rauszulassen. Das war ganz schön anstrengend. Nach all diesen Dingen gingen wir noch einmal zu einer Bahnhofsbrücke und dann haben alle geschrien. Alle haben noch die letzte Kraft ins Schreien gesetzt. Das war ein unbeschreibliches Gefühl. Danach gab es zum Glück eine Stärkung mit Apfelsaft, Orangenschorle, Wasser und Würstchen, Kotelett und so weiter ... So gegen 8.30 Uhr wurden die Kinder nach Hause gebracht. Ich war ganz schön kaputt. Aber der Tag war einfach wie ein Kaubonbon mit Explosionen." 
Laura Junghanns 

"Am Freitag, den 12. Juni war unser Mädchen-Projekttag. Alle Mädchen aus der Klasse 6d und Alessandra haben sich um 14.30 Uhr vor der Eisdiele Eis-2-3 am Stadtwaldplatz getroffen. Jeder von den Mädchen außer Alessandra haben etwas mitgebracht. 3 Mädchen haben Grillessen mitgebracht. 3 Mädels haben Besteck mitgebracht und 3 Girls haben Getränke gekauft. Nach ein paar Minuten kamen auch schon Steffi, H. Linneweber und Oskar. Wir sind alle zusammen in die Eisdiele gegangen und haben uns Eis geholt. Als wir alle unser Eis aufgegessen hatten, haben wir uns auf eine Bank gesetzt und haben besprochen, was wir alles an dem Tag machen. Von dort sind wir in Richtung H. Linnewebers Haus gegangen und haben dort die Frau ein bisschen kennen gelernt und unsere Sachen entladen. Danach haben wir zwei Gruppen gebildet und wir mussten uns auf den hinteren Mann setzen und versuchen, in einem gleichen Rhythmus zu gehen. Das war ganz schwer und wir haben unser Bestes gegeben und haben es auch ein bisschen geschafft. Nachdem wir es gemacht hatten, sollten wir uns hinstellen und mit einem Fuß nach vorne hüpfen und die hintere Frau hielt das Bein, das man hoch gehoben hat. Das war witzig und hat auch richtig viel Spaß gemacht. Als wir damit fertig waren, mussten wir uns zusammen tun und uns an den Händen nicht festhalten, sondern die Handflächen sollten sich berühren. Man musste gucken, wer nicht am stärksten ist, sondern wer am cleversten und geschicktesten ist. Man musste beide Beine auf der Strasse halten. Wenn man einen Fuß abhob, hatte man schon verloren. Wer als erster 5 Mal den Gegner besiegt hat, hat dann auch natürlich gewonnen. Nachdem wir es fertig gespielt hatten, sind wir durch den Wald gegangen und danach auf einen Spielplatz, wo man sich richtig austoben konnte. H. Linneweber und Steffi haben uns nach ein paar Minuten geholt und wir haben dann mit Steffi über das Thema Wut gesprochen. H. Linneweber ist mit Oskar spazieren gegangen. Wir hatten sehr viele Beispiele, wo man Wut bekommt. Nach etlichen Minuten haben wir H. Linneweber und Oskar wieder zurück geholt. Wir sind dann zum Sandkasten gegangen und haben uns dort hingesetzt und H. Linneweber hat gefragt, wer ihm den Schal abnehmen wollte. Da haben ein paar aufgezeigt und H. Linneweber hat mich dann dran genommen. Ich habe es versucht, versucht und versucht aber es hat nicht geklappt, aber es hat Spaß gemacht. H. Linneweber und Steffi haben uns die Augen zugebunden und wir mussten erraten, was Lena und Lenchen gemacht haben. Das hat sich witzig angehört. Sie haben sich mit Schaumstoffhandschuhen geschlagen. Ich durfte auch mal meinen Klassenlehrer zusammenschlagen und das fanden meine Freundinnen geil und ich fand es supergeil. Danach mussten wir uns in 3er-Gruppen zusammen tun und mussten überlegen, was wir nicht an den Jungs aus unserer Klasse mögen. Wir durften hingehen, wohin man wollte. Wir haben uns dann in einer halben Stunde wieder getroffen. Wir sind dann wieder zurück zu H. Linnewebers Haus gegangen und haben dort wieder Spiele gespielt. Wir haben uns in einen Kreis gestellt und hatten einen Ball. Man durfte hinschmeißen, wohin man möchte. Ist egal, zu wem, aber es musste eins von den Mädchen sein und nicht ein Baum. Das haben wir ein paar Mal gemacht und danach haben wir gegrillt. Wir haben noch ein bisschen gequasselt und sind danach zu einer Brücke gegangen, wo wir brüllen konnten. Es war laut, aber richtig toll. Es haben uns sogar zwei Züge angehupt. Das war richtig witzig. Wir sind dann zurück gegangen und durften machen, was wir wollten. H. Linneweber hat uns wieder dieses schwere Rätsel gegeben und manche wollten es nicht lösen. Die das Rätsel nicht machen wollten, durften spielen, was sie wollten. Die anderen blieben bei H. Linneweber. Nach einer halben Stunde wurden wir wieder abgeholt und jeder von uns hat einen Wutball bekommen.
Diesen Tag werde ich nie wieder vergessen. Das ist unvergesslich. " 
Ahmedina Kulic

"Am 12.6.2009 hatten wir unseren Mädchentag. Wir trafen uns am Stadtwaldplatz an der Eisdiele “Eis-2-3”, dort wurde uns Steffi vorgestellt. Danach sind wir zu Herrn Linneweber gegangen und haben das Grillgut abgegeben. Dann sind wir ein Stück in den Wald gegangen und dann sind wir auf einen Spielplatz gegangen und da haben wir zuerst gespielt. Anschließend haben wir geredet - eigentlich, was uns an Jungen stört. Kurz darauf mussten wir uns einen Stock suchen. Als erstes wusste ich nicht, warum, aber später wurde uns gesagt, dass wir so lange auf einen Stein schlagen sollten, bis er kaputt geht. Dann wurde mit klar, dass das Thema “Wutabbau” war. Das hat Spaß gemacht. Aber dann haben wir so komische Schaumschläger gekriegt, womit wir uns hauen durften. Wir waren danach noch ein bisschen dort und konnten rumlaufen. Dann sind wir zu Herrn Linnewebers Haus gegangen und haben gegrillt. Nach dem Grillen haben wir Spiele gespielt. Dann kam uns die Idee, dass wir laut schreien wollten, das haben wir auch gemacht, nur nicht in der Wohngegend. Wir haben das auf einer Brücke gemacht, die an ein Waldstück angrenzt. Danach sind wir wieder zu Herrn Linneweber gegangen und dort konnten wir eine Geschichte hören oder spielen. Also, ich kann nur sagen, dass mir der Tag sehr, sehr gut gefallen hat." 
Carolin Unnasch

"Alle Mädchen der Klasse 6d haben sich am Stadtwaldplatz in der Eisdiele "Eis-2-3" getroffen. Von da aus sind wir zu den Stühlen hinten am Stadtwaldplatz und wir haben dort gesagt gekriegt, was das Thema ist. Als wir dann in der Lerchenstrasse waren, haben wir dort unsere Sachen abgelegt und haben zwei Spiele gemacht. Bei dem einem musste man bei einem anderen auf dem Schoß sitzen und wie eine Raupe laufen. Bei dem anderen mussten wir alle auf einem Bein laufen.
Dann sind wir durch den Wald gelaufen zum Spielplatz.
Steffi hat dann mit uns Sachen besprochen über das Thema Wut. Dann haben wir ein Spiel gemacht, wo wir uns mit den anderen über einen Schal streiten sollten. Dann musste sich jeder einen Ast suchen und den am Zaum kaputt schlagen. Dann hat Herr Linneweber uns so eine Art Boxhandschuhe gegeben und wir haben uns gegenseitig gekloppt. Zum Schluss hat Ahmedina dann Herrn Linneweber verkloppt. Dann sind wir zurück gegangen und haben gegrillt. Nach dem Grillen haben wir dann noch so ein Ballspiel gemacht. Am Schluss dann sind wir alle zur Brücke im Wald gegangen und haben uns angeschrien. Dann haben unsere Eltern uns abgeholt und wir haben von Herrn Linneweber noch einen Ball gekriegt." 
Sabrina Kindermann

 

 




Veröffentlicht am:
07.07.2009