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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Dank gebührt auch den Nachbarn

Jedem Kind sein Instrument - Werkstattkonzert am 18. 06. 2009 in der Aula der AES
Kinder und ihre Instrumente stellten sich vor
Auch veröffentlicht in der  Süd vom 16.07.2009 als "Eine solide Basis ist geschaffen"


Alle Akteure gemeinsam auf der Bühne. Die Mühe hat sich gelohnt.

Es gibt Töne, die mag man als Nachbar nicht. Man kann aber auch nichts dagegen unternehmen, wenn die Tochter von nebenan tagsüber Geige übt. Wer aber Geduld hat, wird nach ein paar Jährchen mit durchaus hörbarer Musik belohnt. Das ist der Moment, in dem Stolz um sich greift: Bei Nachbars Tochter, deren Mühe sich gelohnt hat, bei der Familie, die mit Zuspruch und Finanzen half und beim Nachbarn, der durchgehalten und sich so um den musikalischen Nachwuchs verdient gemacht hat. Solche Momente gab es jetzt beim Werkstattkonzert der Instrumentalschüler des Projekts „JKSI“ (Jedem Kind sein Instrument), dessen zweites Jahr jetzt an der Albert-Einstein-Realschule seinen Abschluss fand.

Eltern, Verwandte und Freunde waren gekommen, um die ersten Erfolge zu feiern. Wohlwollen war also garantiert, als die jungen Instrumentalisten demonstrierten, was sie in einem oder zwei Jahren gelernt hatten. Sehr ernst, konzentriert und europäisch eröffnete die Keyboardgruppe mit Beethovens Ode „An die Freude“. Sie demonstrierte in der Folge die unterschiedlichen Sounds von Kirchenorgel bis Flöte. Die Versierteren unter ihnen spielten bereits beidhändig unterschiedliche Rhythmen.

Während Moderator Dietmar Feldmann vom Kulturhaus Rhein-Ruhr noch über die Herkunft des Titels „Auld Lang Syne“ räsonierte, hatte die Streichergruppe bereits gestimmt und mit der Melodie den Saal zum Mitsummen animiert, sicher geführt von Geigenlehrer Andrzej Czarnomski.

Mitgesummt wurde auch beim Dominiks Gitarrensolo, in dem die Älteren mühelos Elvis Presleys „Love Me Tender“ erkannten. Beeindruckend spielte Magdalena Czekays Querflötengruppe, die nach zwei Jahren Arbeit mit beachtlich sauberer Intonation dreistimmige Spielstücke vortrug. Ein Höhepunkt des Abends war eine Filmmelodie aus Pocahontas, sehr ausdrucksstark zum Playback vorgetragen von Jasmin, der ihr einen Sonderapplaus eintrug.

Bei den Saxophonen und Klarinetten, die schon einen recht geschmeidigen Ton entwickelten, flitzten Daniels Finger schon recht geläufig über die vielen Klappen und der keine Spur von Unsicherheit sehen ließ. Wie ihm ging es auch all den anderen Schülern und Schülerinnen, die erfolgreich geübt und gegen ihre anfängliche Nervosität angekämpft hatten. Der Abend demonstrierte zugleich die erfolgreiche Zusammenarbeit der Albert-Einstein-Realschule mit dem Kulturhaus Rhein-Ruhr, die sich vor zwei Jahren daran machte, Schüler am Instrument ausbilden zu lassen und ihnen eine musikalische Erlebniswelt zu öffnen und ihnen Sicherheit zu geben, vor einem Publikum bestehen zu können. Eine solide Basis ist geschaffen, die nächsten Jahrgänge stehen bereits in den Startlöchern.


Die pure Konzentration.
 


Der pure Wohlklang.
 


Gitarren sind beliebt, sowohl akustisch…
 

 
…als auch elektrisch.
 

 
Ziemlich geläufig und mit rundem Klang: 
Die Klarinetten.
 

 
Sicher geführt: Die Streichergruppe
 
 

 
Achtung, Klappe von links!

 
Typisches Männerinstrument? Von wegen!


Michael Rausch




Veröffentlicht am:
21.06.2009