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Showtime bei Einstein

„Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“
Veröffentlicht in  und  Stadtteil am 02.07.2009 als "Showtime in der Aula"


Frenetischer Applaus belohnte die annähernd 150 jungen Akteure der „Showtime“ an der AES. Musiklehrer Ekkehard Linneweber hatte zum Ende des Schuljahres eine Leistungsshow des Fachbereichs Tanz/Musik/Rhetorik auf die Beine gestellt, die zeigte, was inner- und außerhalb des regulären Unterrichts erarbeitet wurde.


Schulleiterin Ulrike Liebenau und Moderator David begrüßen das Publikum. Im Hintergrund warten schon die Trommler der 5er-Klassen.

Durchs Programm führte der elfjährige David, der sich auf der Bühne so sicher bewegte, wie auf dem Schulhof. Hasan Kayar und das Trommelprojekt der Klassen 5b und c waren der erste Programmpunkt, den er anzusagen hatte. Und dann zauberten afrikanische Trommelrhythmen Exotik in die proppevolle Aula. Mit abgestufter Dynamik erzählten die Trommler in Frage-Antwort-Form eine Geschichte aus dem heißen Kontinent.

Mit dem Tanztheater-Stil der großen Pina Bausch verglichen so manche Gäste den kreativen Tanz, den Mohan C. Thomas mit seiner AG auf die Bühne brachte. Wunderbar gefühlvolle Bilder entstanden zu zeitgenössischer Musik und einer Cello-Suite von J.S. Bach.


Kreatives Tanztheater mit sensiblen Bildern.

Völlig unkompliziert und frisch sprangen nach Davids souveräner Ansage einige Mädchen der 6b auf die Bühne und gaben einen selbst choreografierten Tanz zum Besten, gefolgt vom gefühlvollen „Broken Strings“, gesungen von Jil und Lukas, was so manches Auge verräterisch glitzern ließ.


Große Gefühle: Jil und Lukas mit „Broken Strings“.

Bezüge zum Privatfernsehen durften nicht fehlen. Die 7b konnte mit ihrer DSDS-Show inklusive Glücksfee begeistern, in der sie den alten Puhdys-Song „Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt“ quer durch die Popmusikstile der vergangenen Jahrzehnte jagte. Sieger wurden Jaqueline und Amelie, die nicht zuletzt durch ihr authentisches 70er-Jahre-Outfit überzeugten.


Jacqueline und Amelie, die Sieger des DSDS-Wettbewerbes in Action.

Nach so viel geballtem Showtalent war eine Erfrischung fällig, vorbereitet von Schulpflegschaft und Fördergesellschaft und geboten von Doris Bonzels Benimm-AG. Die Jungen und Mädchen der neunten und zehnten Jahrgangsstufe servierten in professioneller Kleidung und mit geschliffenen Manieren, was die beeindruckten Gäste bestellten. In Foyer und Treppenhaus tauschten die Zuschauer sich aus und regenerierten sich für die zweite Hälfte.


Schulleiterin Ulrike Liebenau dankt für den perfekten Service von Doris Bonzels Benimm-AG.

Zwar gab es bei der 6a und ihrem Till Eulenspiegel auch Entspannung, aber wer glaubte, sich zurücklehnen zu können, sah sich getäuscht: Die Klasse zeigte nämlich neben dem „coolen“ auch den frechen Till sowie den auf der Flucht und riss so das Auditorium von den Sitzen. Anschließend erlaubte sich die Klasse einen kleinen Spaß, als sie im Geiste von Otto Waalkes’ „Dupschek“ mit einigen Lehrernamen ein kleines Rhythmical erklingen ließen.

Als die Tiere es leid waren, ständig für Schimpfwörter herhalten zu müssen, unternahmen sie etwas. Was, sangen und spielten Rasko, die Ratte, Schwarte, das Schwein und all die anderen Darsteller aus Ekkehard Linnewebers Musical-AG vor. Großartig die Rhetorik-AG von Elke Siepmann, die ihre Schüler Schlagertexte in Dialog- oder Monologform sprechen ließ. Verblüffende Anspielungen meist ironischer Natur entstanden durch die ungewohnte Vortragsweise. Und wer Alessandras knisternden Vortrag des alten Oscar-Straus-Schlagers „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“ erlebte, musste sich fragen: „Ja warum eigentlich?“


Zum Quietschen komisch: Die Rhetorik-AG präsentierte Schlagertexte.

Den „Rausschmeißer“ lieferte die Hip-Hop-AG des deutschen Vize-Meisters Dennis Straub, die das Publikum noch einmal zu Begeisterungsstürmen hinriss. Selbst Schulleiterin Ulrike Liebenau zeigte sich beeindruckt von der Bandbreite und der Qualität der Darbietungen, als sie allen Beteiligten auf der Bühne und hinterm Tresen dankte und das Publikum nach Hause entließ.


Die Hip-Hop-AG unter Leitung von Dennis Straub

Michael Rausch




Veröffentlicht am:
21.06.2009