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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Spielend lernen

Schultheatertage Essen eröffneten mit Trommelwirbel der Albert-Einstein-Realschule. 
Zehn Gruppen kämpfen um Preise



Nachwuchs für die Bretter, die die Welt bedeuten: Mit einem eindrucksvollen Kurzkonzert hat die Trommel-AG der Albert-Einstein-Realschule die Schultheatertage eröffnet. Foto: Arnold

Gordon K. Strahl -  Essen vom 17.06.2009

Trommelwirbel für die Schultheatertage: Mit viel Rhythmusgefühl leitete gestern die Trommel-gruppe der Albert-Einstein-Realschule im Casa des Schauspiels Essen die Eröffnung des Theaterwettbewerbs ein. Unter der Leitung des Musikers Hasan Kayar sorgten die Fünftklässler gleich zu Beginn für gute Stimmung unter den Zuschauern -unter ihnen viele Schüler, die bald selbst auf dieser Bühne spielen sollen.

Anders als im Programm angekündigt eröffnete nicht der Essener Intendant Anselm Weber die Schultheatertage - er sei wegen Proben verhindert. Stattdessen schickte er Thomas Laue, den Chefdramaturgen des Hauses, ins Rennen. Mit einer simplen Formel erläuterte dieser das Rezept für eine gelungene Inszenierung: „Wenn die Leute, die oben zugucken, genau so viel Spaß haben wie die, die unten spielen, dann ist das gutes Theater."

Im Publikum der Eröffnung saß Jurymitglied Roland Riebeling. Das Ensemblemitglied des Schauspiels Essen sieht die Schultheatertage unter einem besonderen Blickwinkel: „Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich hier selbst auf der Bühne gestanden." Seine ersten Schauspielsporen verdiente er sich in der Theatergruppe des Gymnasiums an der Wolfskuhle. Schultheater sei eine Auseinandersetzung mit Text, Musik und dem Menschen, so Riebling_Man lernt durchs Spielen."

Das, was die Theatergruppen der Grundschulen gelernt haben, konnten sie am ersten Tag des viertägigen Wettbewerbs, direkt im Anschluss unter Beweis stellen. So machte die Gruppe „Spielfreude" der Carl-Funke-Grundschule mit ihrer Version des Kindermusicals „Der kleine Tag" von Rolf Zuckowski ihren Namen aller Ehre. Doch auch die Chamäleon-Klasse der Johann-Michael-Sailer-Grundschule zeigte sich mit ihrer Umsetzung des Kinderbuchklassikers „Ferdinand der Stier" nicht weniger spielfreudig. Und die Tanztheater-AG der Grundschule am Steeler Rott brachte mit ihren "Körpergeschichten" ebenfalls eine achtbare Leistung.

Da ist es ein Glück, dass es bei den Grundschülern keine Verlierer gibt: Für alle drei Schulen wird es einen Preis geben. Bei den weiterführenden Schulen, die sich in den kommenden drei Tagen messen, sieht das anders aus: Sieben Gruppen kämpfen um drei Preise.

 




Veröffentlicht am:
17.06.2009