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Amsterdam - Mein Praktikum

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat es mir ermöglicht, dass ich über ein Stipendium ein vier-wöchiges Auslandspraktikum machen durfte. Natürlich musste ich dafür auch einiges leisten. Wie z.B. eine ausführ-liche Bewerbung zu schreiben. Als ich diese abgeschickt hatte, habe ich mir nie träumen lassen, dass ich unter diesen vielen Bewerbern auserwählt würde. Aber als ich schließlich den Brief von Berthold Beitz in der Hand hielt, war es für mich eine Riesenfreude. Für mich war dieses Auslandspraktikum eine wunderbare Erfahrung, bei der ich sehr viel gelernt habe, den Umgang mit Menschen und das sichere Kommunizieren in Englisch. Es war auch eine schöne Erfahrung alleine im Ausland zu sein und dort zu arbeiten und zu leben. Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, sich dort zu bewerben, weil es eine riesengroße Ehre ist, dabei mit zu machen. Wahrscheinlich hat man nur einmal im Leben diese Chance. Ich finde es gut, dass es so eine Stiftung wie die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung gibt, die jungen Schülern und Studenten diese Chance gibt.

Ich habe mein Auslandspraktikum in den Niederlanden in einem RWE Betrieb gemacht. Anfangs war ich richtig aufgeregt, aber als ich erst mal dort war, habe ich mich gut integriert. In der Firma war es ursprünglich so gedacht, dass ich jede Woche einen Unternehmensteil neu kennenlerne, doch da ich in der ersten Woche in der Kantine gearbeitet habe und es mir nach einer Woche soviel Spaß gemacht hat und ich mich so gut mit den Mitarbeitern dort verstanden habe, durfte ich die ganze Praktikumszeit in der Kantine arbeiten. Ich habe die meisten Tage  von 8.45h – 17.00h gearbeitet und weil ich mit der Arbeit in der Kantine schon um 14.00h fertig war, arbeitete ich danach meistens noch im Postbereich.

In der Kantine fand ich schnell ein sehr gutes Verhältnis mit den Mitarbeitern und konnte schnell viele und auch anspruchsvollere Aufgaben erledigen. 

Die erste Zeit guckte ich viel zu und erledigte nur kleinere Aufgaben, wie den Abwasch des Geschirres oder das Angeben benötigter Sachen. 

Aber nach einer Woche fand ich mich schon gut in der Küche zurecht und war für ziemlich alles zuständig, was beinhaltete, Brötchen fürs Mittagessen oder Meetings zubereiten, das Backen der Brötchen, das Zubereiten von Salat, das Kochen von einfachen Suppen, wie das Bedienen während des Mittagessens, und das Aufräumen nach dem Mittagessen. 

Es hat mich ziemlich überrascht, dass mir das Arbeiten in der Kantine soviel Spaß gemacht hat, da ich noch nie zuvor auf die Idee gekommen war, etwas in diese Richtung zu machen, was ich nun mit in Betracht ziehe. Ich wurde auch oft gelobt, was mich zusätzlich bestärkt hat.
Was ich beim Arbeiten in der Küche auch gut fand war, dass man während der Mittagspause im Betrieb sehr gut die Menschen dort kennen gelernt hat, mit manchen kurze Gespräche geführt habe und auch viel Englisch reden musste, worin ich dann auch mit der Zeit immer besser wurde.
Nach der Kantine arbeitete ich in der Post, wo ich am Anfang erst mal wieder nur zugeguckt habe und dann die Post zu den verschiedenen Angestellten gebracht habe, die Post sortiert und versand bereit gemacht habe.

Im Anschluß an meine Arbeit konnte ich mich bei meiner Gastfamilie in den Garten setzen, die Sonne genießen, ein bisschen mit Ihnen reden und sie besser kennenlernen.
Zu meiner Gastfamilie hatte ich ein gutes Verhältnis und ich habe mich dort sofort aufgenommen gefühlt. An den Wochenenden habe ich meistens etwas mit der Familie unternommen, wie zum Beispiel Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten oder in die Stadt. Ich fand das Auslandsstipendium für mich eine sehr schöne Erfahrung und ich würde es jedem weiter empfehlen.


Katrin Ostwald




Veröffentlicht am:
24.05.2009