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Wien – Mein Auslandspraktikum

Foto: Ronja MorbachIch habe mit Julia, einer weiteren Stipendiatin aus Essen vom 29.03 bis zum 24.04 ein Auslands-praktikum in Wien absolviert. Dies wurde uns von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach- Stiftung gesponsert.
 
Ich war sehr aufgeregt, als mich meine Gastfamilie am Flughafen empfing. Ich hatte schon am Telefon den Dialekt nicht verstanden, deshalb machte ich mir Sorgen, dass ich mit der Sprache nicht zu recht kommen würde. Doch meine Sorge war unbegründet. Die Familie war sehr nett und wenn ich etwas nicht verstanden hatte, wiederholten sie es. Auch im Haus hatte ich mich schnell eingelebt und fand mich nach wenigen Tagen im Haushalt zurecht.
 
Meine Gasteltern hatten noch drei Kinder Theresa 15 Jahre, Michael 17 Jahre und Georg 19 Jahre, mit denen ich einiges unternahm. Wir lachten viel bei den Ausflügen zu den Sehenswürdigkeiten. 

Wir waren zum Beispiel zusammen im Prater. Dies ist ein Freizeitpark mit einem großem Riesenrad. An der höchsten Stelle kann man ganz Wien überblicken. Auch erblickten wir das Schloss Schönbrunn, in dem die Kaiserfamilie viele Jahre lebten.
Dieses Schloss ist wunderschön und gigantisch. Der Garten, der eher einem riesigem Park glich, war wunderschön gestaltet. Es bestand die Möglichkeit eines Besuches im Labyrinth. Theresa und ich machten uns einen Spaß, in dem wir versuchten den Irrgarten so schnell wie möglich zu meistern. Auch befindet sich auf diesem Gebiet der älteste aber modernste Zoo Europas.

Foto: Ronja MorbachAn einem Wochenende besuchten wir den bekannten Stephans Dom, der auf dem Stephansplatz in der Innenstadt steht. Er ist 107 Meter lang, 34 Meter breit und 136 Meter hoch. Er wurde im Jahre 1137 erbaut.

Natürlich war ich nicht nur zum Vergnügen da, sondern musste auch bei Bilfinger Berger im Büro arbeiten. Ich hatte meinen eigenen Arbeitsplatz mit einem Computer, an dem ich Verschiedenes arbeiten und machen konnte. Ich musste viel kopieren und durfte unterschiedliche Bereiche eines Bauunternehmens kennen lernen. An einigen Tagen musste ich in der Chefetage die Ablagen sortieren und Unterlagen einheften. Doch auch wenn es nicht vom Arbeiten das war, was ich mir erhofft hatte, waren die Leute sehr nett und ich habe mich mit allen gut verstanden.
 
Foto: Ronja MorbachIch würde dieses Praktikum auf jeden Fall wiederholen. Ich empfehle es, allen Schüler der achten Klassen, sich bei dieser Ausschreibung zu bewerben. Es ist zwar etwas anstrengend alle Unterlagen und Auswahlgespräche zu schaffen, aber das Erleben eines solchen Aufenthaltes hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich war für mich selbst verantwortlich und musste alles alleine durch stehen.
 
Auch danke ich der Krupp-Stiftung für diese Erlebnis und hoffe, dass noch viele Schüler diese Möglichkeit bekommen.
 

Ronja Morbach, 9c




Veröffentlicht am:
07.05.2009