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Ausflug in die Schäfchenschule

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Am Mittwoch, 01.04.2009, fuhren wir, die Klasse 5b, zur Schäfchenschule nach Velbert. Als wir ankamen, mussten wir einen kleinen Feldweg zur Schäfchenschule laufen, weil der Bus für diesen Weg zu groß war. Nachdem wir eine Weile gelaufen waren, erreichten wir das Haus von Herrn und Frau Baßmann. 

Zuerst trafen wir Herrn Baßmann. Er fütterte gerade die zwei Schafböcke der Rasse Milchschaf und Heidschnucke, die alleine auf der Weide  vor dem Stall standen. Als Herr Baßmann mit dem Füttern fertig war, stellten sich Herr und Frau Baßmann uns als Schäfer vor. Dann kamen auch die beiden Hunde Hermann und Bess dazu. Nachdem Herr Baßmann einige Fragen beantwortet hatte, holte er aus dem Stall ein kleines Lamm, das mit der Flasche großgezogen wird, weil die Mutter des Jungtieres gestorben war. Er setzte das Lamm auf den Boden und wir durften es aus der Milchflasche trinken lassen. 


Anschließend gingen wir in den Stall. Dort erzählte uns Frau Baßmann, wofür der Hirtenstock gebraucht wird. Wir konnten noch weitere Fragen stellen, zum Beispiel, ob die Schafsmilch gelb oder weiß ist und wozu der Bogen am Hirtenstock gebraucht wird. Antwort: Die Schafsmilch ist gelb und der Bogen des Hirtenstabes dient zum Wegziehen der Füße beim Einfangen der Schafe. 






Insgesamt leben auf dem Hof 52 Schafe. Nun gingen wir zu einem Unterstand, wo uns Frau Baßmann erklärte, wie man ein Schaf schert. Endlich durften wir uns ausruhen und Herr Baßmann hatte heißen Tee gekocht. Nach der Pause erzählte uns Frau Baßmann, wie aus Wolle ein Pullover gemacht wird. Erst muss die die Wolle gewaschen, dann 2 Tage getrocknet  und schließlich mit einer Bürste (Carde) gebürstet werden. 



 
 
Anschließend wird die gebürstete Wolle zu einem Faden gesponnen. Zum Schluss wird aus der gesponnenen Wolle ein Pullover gestrickt. 










Danach gingen wir auf die Weide zu den Schafen. Dort war ein großer Teich mit vielen Fischen, die wir füttern durften. Als wir wieder am Unterstand zusammenkamen, wurde uns  erklärt, wie wir einen Ball aus Wolle filzen sollten. Beim Filzen kontrollierte Frau Baßmann unsere Bälle. Nach einiger Zeit mussten wir leider gehen und durften  unseren Filzball mitnehmen. Auf jeden Fall hat dieser Ausflug uns allen sehr gut gefallen.

Sven Werner, 5b




Veröffentlicht am:
04.04.2009